Viele Augen werden in der kommenden Woche im Genfer Parc des Eaux-Vives auf Stan Wawrinka gerichtet sein. Der 41-jährige Lausanner, der das Racket Ende Saison an den Nagel hängen wird, tritt letztmals wettkampfmässig in der Romandie an. Dass es mehr als ein Spiel wird, schien eher unwahrscheinlich – zunächst.
Denn eigentlich wäre Wawrinka (ATP 125) in der 1. Runde auf den als Nummer 7 gesetzten Alejandro Tabilo (ATP 35) getroffen. Weil der Chilene jedoch seine Teilnahme am Sonntag absagte, trifft der 3-fache Grand-Slam-Champion nun auf den italienischen Lucky Loser Raul Brancaccio (ATP 240). Wawrinka hofft, vor dem letzten Auftritt bei den French Open noch einmal Selbstvertrauen zu tanken. Er ist dank einer Wildcard der einzige Schweizer im Hauptfeld der Geneva Open.
Fragezeichen Ruud
Topfavorit Casper Ruud (ATP 23) – Genf-Champion 2021, 2022 und 2024 – fand nach schwierigen Monaten zuletzt zu seiner Bestform zurück. Der Haken: Wie frisch ist er nach seiner Finalqualifikation in Rom und wie viel Energie will er in der Woche vor Roland Garros investieren?