Raphaël Collignon (ATP 64) ist beim ATP-250-Turnier in Genf in den Achtelfinal eingezogen. Der 24-jährige Belgier, der sein Profidebüt 2022 gegeben hatte, setzte sich etwas überraschend mit 6:3, 7:6 (7:5) gegen Adrian Mannarino (ATP 44) aus Frankreich durch.
Etwas mehr als eine halbe Stunde war gespielt, als sich Collignon den Startsatz gleich bei erster Gelegenheit mit einem Servicewinner schnappte. Im zweiten Durchgang kam Mannarino etwas besser ins Spiel, mehr noch: Der 37-Jährige nahm seinem Kontrahenten den Aufschlag ab und ging mit 4:1 in Führung.
Doch dann riss beim Routinier allmählich der Faden – und Collignon schlug eiskalt zurück. Der Belgier holte sich das Rebreak und behielt später im Tiebreak kühleren Kopf. Nach 1:29 Stunden verwertete er seinen ersten Matchball.
Ruud ebenfalls weiter
Auch Casper Ruud (ATP 17) konnte den Einzug in die nächste Runde bejubeln. Der Norweger, der am Sonntag noch im Rom-Final gegen Jannik Sinner gestanden hatte, bezwang Jenson Brooksby (ATP 60) aus den USA mit 6:3, 7:5.
Im Achtelfinal kommt's am Mittwoch zum Duell zwischen Ruud und Collignon.