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ATP-Turnier in Genf Genf-Spezialist Ruud scheitert überraschend an Navone

  • Casper Ruud (ATP 17), dreifacher Turniersieger in Genf, muss sich in diesem Jahr bereits im Halbfinal verabschieden.
  • Der Norweger unterliegt Mariano Navone aus Argentinien (ATP 42) mit 5:7, 2:6.
  • Im Final am Samstag trifft Navone auf den Amerikaner Learner Tien (USA/ATP 20).

Für Casper Ruud (ATP 17) ist das ATP-250-Turnier in Genf früher als gewünscht zu Ende gegangen. Der Norweger, der am Genfersee bereits dreimal triumphieren konnte (2021, 2022, 2024), schaffte den Sprung in den Final nicht. Zwar gelang Ruud im 1. Satz früh ein Break und er konnte ein 2:4 wettmachen, bei 5:6 musste er seinen Aufschlag aber in einem kapitalen Moment erneut abgeben.

Im 2. Durchgang zog Navone dann schnell davon und liess sich nicht mehr aus dem Tritt bringen. Mit einem herrlichen Rückhandwinner machte der 25-Jährige den 7:5, 6:2-Sieg perfekt. Navone könnte am Samstag seinen 2. Turniersieg auf ATP-Stufe eintüten, vor wenigen Wochen hatte er in Bukarest – ebenfalls auf Sand – seine Premiere gefeiert.

Im Final gegen Tien

Im Final bekommt es Navone am Samstag mit Learner Tien (ATP 20) zu tun (15 Uhr live bei SRF zwei). Der aufstrebende Amerikaner setzte sich im 2. Halbfinal mit 6:1, 4:6, 7:6 (7:5) gegen Top-10-Spieler Alexander Bublik aus Kasachstan durch.

Der 20-jährige Tien legte einen Blitzstart hin und entschied den 1. Satz in gerade einmal 17 (!) Minuten für sich. Bublik trug seinen Teil mit zahlreichen unerzwungenen Fehlern bei. In der Folge wusste sich der Kasache aber zu steigern und konnte im 2. Durchgang schnell davonziehen. Obwohl Bublik seinen Kontrahenten noch einmal aufkommen liess, reichte es ihm zum Satzgewinn.

Der Entscheidungssatz gestaltete sich lange Zeit ausgeglichen, der Sieger musste folgerichtig im Tiebreak ermittelt werden. Während Bublik sichtlich emotional wurde, behielt Tien die Nerven und gewann die Kurzentscheidung mit 7:5.

SRF zwei, sportlive, 22.05.2026, 14 Uhr ; 

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