Vor einem Jahr war Valentin Vacherot noch die Weltnummer 256 und in der Tennis-Szene ein Fremder. Nur dank einer Wildcard konnte der Monegasse 2025 bei seinem Heim-Turnier in Monte-Carlo teilnehmen.
In der 1. Runde schaffte er die Überraschung gegen Jan-Lennard Struff (GER), ehe in Runde 2 gegen Grigor Dimitrov (BUL) Schluss war.
Ein neues Leben
Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch niemand, welch steiler Aufstieg dem 27-Jährigen bevorsteht. 2 Wochen nach seinem Erstrunden-Aus bei einem Challenger-Turnier in Saint-Tropez (gegen die Weltnummer 311) gewann Vacherot Ende September sensationell das ATP-1000-Turnier in Schanghai. Dies, nachdem er als Nachrücker in die Quali gerutscht war.
Seither ist das Leben Vacherots ein anderes – sowohl in finanzieller als auch sportlicher Hinsicht. Eintagsfliege? Mitnichten! Der Monegasse hat sich in der erweiterten Weltspitze etabliert und wird am Montag erstmals den Top 20 angehören.
Heuer benötigte Vacherot bei seinem Heim-Turnier keine Wildcard. Und dass er in Monte-Carlo im Viertelfinal steht, ist keine Sensation (mehr).