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Berrettini, Sinner und Musetti Italien fordert in Paris die «Big 2» – Duell Nr. 3 ist geplatzt

Mit Matteo Berrettini, Jannik Sinner und Lorenzo Musetti stehen erstmals 3 Italiener in der 2. Woche eines Major-Turniers.

Tennisspieler.
Legende: Mischen die French Open auf Lorenzo Musetti, Matteo Berrettini und Jannik Sinner (v.l.n.r.). Keystone/imago images

Bei den French Open gibt es ein Novum: Erstmals in der Geschichte der Open Ära stehen im Männer-Tableau 3 Italiener in der 2. Woche eines Grand-Slam-Turniers.

Matteo Berrettini (ATP 9) ist sogar bereits kampflos in den Viertelfinal vorgerückt, nachdem Roger Federer am Sonntagnachmittag nach seinem zuvor kräftezehrenden Match gegen Domink Koepfer das Duell platzen liess.

Die Hürden für das verbleibende Duo sind hoch: Jannik Sinner (ATP 19) und Lorenzo Musetti (ATP 76) fordern mit Rafael Nadal und Novak Djokovic die «Big 2» des Tennis heraus.

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Musetti zaubert gegen Cecchinato
Aus Sport-Clip vom 05.06.2021.
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Am meisten Aufsehen von der Italien-Connection erregt Musetti, der sich in Roland Garros erstmals so richtig ins Rampenlicht spielt. Der 19-Jährige, der nun auf Djokovic trifft, schreibt an seinem eigenen Märchen:

  • «Muse» schafft erst im März dieses Jahres den Sprung in die Top 100 der Weltrangliste.
  • In Roland Garros steht der Juventus-Fan zum ersten Mal im Hauptfeld eines Major-Turniers.
  • Musetti ist der erste Spieler mit Jahrgang 2002, der eine Partie auf der ATP-Tour gewann (2020 in Rom gegen Stan Wawrinka).

Musetti hat am Montag gegen Djokovic also nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen. Der Italiener wird seine 4. Grand-Slam-Partie bestreiten – das sind 348 (!) Spiele weniger als Djokovic auf Major-Stufe bereits absolviert hat.

Lorenzo ist ein unglaublicher Spieler. Er hat sehr viel Talent, vielleicht mehr als ich.
Autor: Jannik Sinnerüber Lorenzo Musetti

Schon ein bisschen länger im Rampenlicht steht Sinner. Der ebenfalls 19-Jährige gewann 2019 den Titel an den «Next-Gen-Finals» und traf bereits vor einem Jahr in Paris auf Rafael Nadal. Dort unterlag er im Viertelfinal in 3 Sätzen.

Sinner, der es als jüngster Italiener in die Top 20 der Weltrangliste geschafft hat, sagt über Musetti: «Lorenzo ist ein unglaublicher Spieler. Er hat sehr viel Talent, vielleicht mehr als ich. Mit dem Tennisball kann er eigentlich alles machen.»

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Archiv: Nadal schlägt Sinner in seinem 100. Paris-Spiel
Aus Sport-Clip vom 07.10.2020.
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Berrettini der «Oldie» aus dem Trio

Der erfahrenste und älteste Spieler aus dem Trio ist Berrettini mit 25 Jahren. Der bereits feststehende Viertelfinal-Teilnehmer steht seit Oktober 2019 in den Top 10 der Weltrangliste und ist der 1. italienische Spieler, der an den ATP Finals einen Sieg feiern konnte (2019 gegen Dominic Thiem).

SRF zwei, sportlive, 05.06.2021, 21:00 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Fallegger  (schuf123)
    Federer wird sich nun öfters aus laufenden Turnieren verabschieden, ob er will oder noch kann entscheidet er selbst.
    Ob ein solches Verhalten Fair oder nicht ist bleibt offen. Das Rampenlicht jedenfalls
    braucht er immer noch, sonst hätte er längst aufgehört.
    Die nächste Verletzung wird seine Karriere von selbst beenden !
  • Kommentar von Rudolf Räber  (Eins)
    Apropos "schlechte Kommunikation" seitens unserer Kommentatoren.
    Was soll daran schlecht sein. Roger zeigt offen und erlich, was er denkt. Er steht dazu und lieber gleich als sich in irgendwelchen Argumentationen verstricken.
    Roger schiebt hier eine Revolution an, die Schule machen wird, bravo!
    Ich hoffe bis hinunter in den Breitensport. Mitmachen kommt vor gewinnen!
    Ok, Berettini profitiert, doch dies hat insbesondere durch die spontane Vorwegnahme gewiss nicht den Ausschlag gegeben.
    1. Antwort von Hans Hegetschweiler  (hansicomment)
      Das von der Revolution ist einfach Quatsch. Wenn Mitmachen wichtiger als Gewinnen wär, dann hätte Federer ja die vierte Runde spielen und sich dabei etwas schonen können. Allerdings finde ich es übertrieben, sein Verhalten als unfair zu bezeichnen. Er hat die dirtte Runde gewonnen und damit war Köpfer eben der Schlechtere und verdiente es nicht weiter zu kommen.Allenfalls ist sein Verhalten gegenüber Djokovic unfair, der nun gegen einen ausgeruhten Gegner antreten muss.Aber das geht etwas weit.