Zum Inhalt springen
Inhalt

Bilanz zum Saisonende Federer: «Ich kann zufrieden sein»

Für Roger Federer ist die Saison nach dem Halbfinal-Out in London zu Ende. Die Bilanz des 37-Jährigen fällt dennoch positiv aus.

Legende: Video Federer: «Ein schwieriger Anfang und ein emotionales Ende» abspielen. Laufzeit 01:03 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.11.2018.

Der Schweizer zeigte sich nach der Niederlage gegen Alexander Zverev zwar enttäuscht, zog aber dennoch ein positives Fazit.

«Ich habe alles gegeben und gekämpft. Doch der Gegner hat gut gespielt. Beim Aufschlag und Return habe ich mehr von mir erwartet. Aber ich kann zufrieden sein, hier wieder im Halbfinal gestanden zu haben», so Federer im SRF-Interview.

Legende: Video Federers Saisonrückblick und Ferienplanung abspielen. Laufzeit 03:26 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.11.2018.

Federer blickte an der Medienkonferenz auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr (Sieg an den Australian Open, Rückkehr zur Nummer 1) zurück und nahm zu folgenden Themen Stellung:

  • Seine Saisonbilanz: «Die Saison ist, wie sie ist. Ich hätte einiges besser machen können, besonders in der zweiten Hälfte. Das lässt mich für nächstes Jahr hoffen. Da geht es um kleine Details. Ein Ass mehr hier oder da. Einen Ballbuben, der den Ball nicht fallen lässt.» (Federer muss bei der letzten Aussage, mit der er auf den Zverev-Match anspielt, lachen)
  • Die Gründe für die schlechtere zweite Saisonhälfte: «Ich hatte sicherlich Probleme mit der Hand, was meine Vorhand durcheinander gebracht hat. Aber ich will nicht alles darauf schieben. Ich war trotzdem zufrieden, wie es in Stuttgart und Halle gelaufen ist. Aber gegen die Besten kann das schon einen Einfluss haben, wie zum Beispiel gegen Kevin Anderson (in Wimbledon, die Red.)
  • Die Probleme mit der Vorhand: «Ich hoffe, das Problem löst sich mit der Zeit. Ich glaube auch, ich habe zuletzt wieder vermehrt auf meine Vorhand zählen können. Von daher ist sicher eine Pause wichtig und Training. Deshalb blicke ich zurück auf die Saison und bin den Umständen entsprechend zufrieden. Ich hätte gewisse Spiele auch im Normalzustand verlieren können.»
Wir sind bis Anfang Dezember in den Ferien. Dann werde ich meine Vorbereitung in Dubai absolvieren.

Dubai, Hopman Cup und Melbourne nach den Ferien

Für den 37-Jährigen geht es Ende Dezember mit dem Hopman Cup weiter, am 15. Januar beginnen die Australian Open. Federer zu seiner Planung: «Wir sind bis Anfang Dezember in den Ferien. Dann werde ich meine Vorbereitung in Dubai absolvieren. Ende Jahr geht es dann nach Perth, wo mein erster Match gegen die Engländer ansteht.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.11.2018, 15:00 Uhr

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rinaldo Del-grande (Rinaldino)
    Federer hätte nach dem Sieg an den Australien Open zurücktreten müssen. Das wäre der perfekte Abschluss gewesen. Jetzt jagt er noch einem Grand Slam Sieg der er nie mehr erreichen wird.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniel Häberlin (Svensk)
      Dasselbe haben wir doch schon 2013 gehört. Und dann wieder 2016. Und dann kam Federer zurück und gewann noch einmal drei(!) Grand-Slam-Titel. Gewisse Leute lernen wirklich nichts aus der Geschichte (und können nicht einmal zugeben, dass sie sich damals in Federer getäuscht haben). Und nein, Federer jagt den Titeln nicht hinterher. Er spielt einfach gerne Tennis und freut sich, wenn die Erfolge kommen. Wäre er dermassen erfolgsfokussiert wie Sie, wäre er wohl schon längstens zurückgetreten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Maria Heule (marbel)
    Unbegreiflich das Federer nicht hören kann!oder will.....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniel Häberlin (Svensk)
      Wenn man nie selber Tennis gespielt hat, ist das sicherlich schwerer nachzuvollziehen. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass, wenn man eine Zeit lang im Profitennis gespielt hat, und erst noch so erfolgreich wie Federer, man dann schon süchtig werden kann nach diesen Momenten im Tennisstadion, wenn einem die Leute zujubeln. Als Heinz Günthardt ihn heuer in einem Platzinterview in Basel genau darauf ansprach, sagte Federer ja auch: "Jä, was meinsch denn du, werum ich immer no Tennis spiele?"
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von M. Müller (Manuel Müller)
      Warum genau sollte Federer aufhören Frau Heule? Weil er dieses Jahr nichts gewonnen hat? Hmm 1 GS Titel. plus 3 andere Titel. Wieder Halbfinale hier. Ich muss mal nachschauen wieviele Tennis spieler es auf der Welt gibt, die auch soviel gewonnen haben, moment: Also es gab in diesem Jahr die Top 3 die so viele Titel geholt haben. Millionen andere Tennis spieler haben unter 4 Titel geholt und auch keinen GS. Also warum genau sollte Federer aufhören? Erklären sie es mir bitte.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Absolut keine Vorwürfe, jedoch eine Frage an Roger Federer und sein Team: 2017 waren ja der 1.Aufschlag und die vielen Asse das Highlight bei jedem Turnier von Rf. Die letzten Monate klappt das leider kaum mehr. Kann denn in den Trainings diese Blockade nicht eruiert und wieder aufgelöst werden, z.B. anhand Videos aus 2017 ?? Roger Federer hätte heute auch gegen einen starken Sascha Zverev im Tiebreak gewinnen können/müssen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen