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Copils später Aufstieg Einst Federers «Warm-Up-Boy», heute sein Final-Gegner

Für den 28-jährigen Qualifikanten Marius Copil geht mit dem Auftritt gegen sein Idol ein Traum in Erfüllung.

Marius Copil
Legende: Vor seinem Traumfinal gegen Federer Marius Copil Imago

Marius Copil hat viel erlebt, bevor er in diesen Tagen an den Swiss Indoors den Lohn für seine Geduld und Arbeit einstreichen darf. Jahrelang hat er sich an Challenger-Turnieren abgemüht, ohne den grossen Durchbruch zu schaffen.

Federer bestritt hier seinen 200. Halbfinal. Ich wäre schon froh, wenn ich in meiner ganzen Karriere 200 Spiele gewinnen würde ...
Autor: Marius Copil

Jetzt steht der bekennende Federer-Fan plötzlich im Final von Basel, der Heimstätte seines Idols, und bestreitet das wohl grösste Spiel seiner Karriere. «Hier gegen Roger im Final zu stehen, ist ein Traum», hält der sanfte Riese im SRF-Interview fest. «Ich werde jede Sekunde geniessen.»

Legende: Video Marius Copil über Roger Federer abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 28.10.2018.

Die Erfüllung dieses Traums hat sich Copil, zurzeit noch die Nummer 93 der Welt, mit der überstandenen Qualifikation und seinen anschliessenden Siegen über absolute Top-Spieler wie Marin Cilic und Alexander Zverev redlich verdient. Insbesondere mit seinen wuchtigen Aufschlägen, mit denen er regelmässig die Marke von 240 km/h knackt, hat der Rumäne beeindruckt.

TV-Hinweis

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Den Final der Swiss Indoors zwischen Roger Federer und dem Rumänen Marius Copil können Sie ab 14:50 Uhr auf SRF zwei und in der Sport App live mitverfolgen.

Kein Kommentar – Federer könnte ja zuhören ...

Natürlich will Copil auch am Sonntag alles unternehmen, um seine traumhafte Woche mit einem weiteren Coup abzuschliessen. Das Spiel von Federer kennt er bestens, hat er es doch im TV und auf Youtube jahrelang verfolgt und bewundert. «Zudem war ich 2008 sein Warm-Up-Boy in Halle und konnte eine Woche lang mit ihm einspielen.»

Und mit welchem Rezept will er dem «Maestro» denn nun gefährlich werden? «Das will ich hier nicht sagen, denn vielleicht hört er ja das Interview!»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.10.18, 17:00 Uhr

5 Kommentare

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  • Kommentar von Franziska Iseli (Franziska)
    Ich war am Samstag in der Halle: Klar war Federer der Liebling der meisten Zuschauer, aber ich war positiv überrascht, wie Medvedev empfangen, unterstützt und letztlich auch verabschiedet wurde. Es war ein absolut faires Publikum und so soll es auch sein.
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    "King off Tennis", Herr Heusser, also "König weg vom Tennis" oder "König ausserhalb des Tennis", meinen Sie wohl kaum. Und "König", also die Nummer 1, ist RF derzeit sowieso nicht (mehr). Von mir aus sollen beide Spieler die Halle rocken, wenn Sie es schon beide verdienen, zu gewinnen, wie Sie schreiben.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Beide würden es verdienen den Final zu gewinnen, Copilot weil er eine magische Woche spielt und ein sympathisch. Typ ist und Federer weil er immer eine Lösung findet und der "King off Tennis" ist! Hopp Roger rock die Halle!
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