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ATP-Tour Ein glücklicher Coach und ein SMS von Federer

Wenn man in diesen Tagen von Stanislas Wawrinka spricht, kommt man um das Wort «Selbstvertrauen» nicht herum. Auch nach dem Sieg gegen Andy Murray fiel dieser Begriff mehrfach. Die neu gewonnene Stärke ist auch ein Verdienst von Coach Magnus Norman.

Legende: Video Interview mit Wawrinkas Coach Magnus Norman (englisch) abspielen. Laufzeit 02:50 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.09.2013.

«Er ist ein guter Coach. Offensichtlich ein sehr guter», scherzte ein gut aufgelegter Stanislas Wawrinka nach dem Erfolg gegen Titelverteidiger Andy Murray über seinen Trainer Magnus Norman. Die knapp fünfmonatige Zusammenarbeit mit dem Schweden hat mit der Halbfinal-Qualifikation in Flushing Meadows ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht.

Wawrinka hält dem Druck stand

Was auffällt: Im Vergleich zu früheren Jahren tritt Wawrinka viel zielstrebiger auf und lässt sich auch durch kleinere Rückschläge nicht aus der Bahn werfen. «Normalerweise bin ich etwas nervös und verliere auch deshalb ein paar Games. Nicht so heute, ich konnte gut mit dem Druck umgehen.»

Dies sei ein grosser Verdienst Normans. «Wir haben nun schon einige tolle Resultate feiern dürfen. Er kennt sich im Tennis gut aus und hilft mir sehr. Momentan läuft alles perfekt», lobt Wawrinka seinen Trainer.

Norman: «Stan ist ein toller Typ»

Auch Norman äussert sich nur positiv über die Zusammenarbeit. Vor allem auf menschlicher Ebene scheint es zu passen. «Stan ist ein toller Typ und schätzt meine Arbeit sehr. Er hat gegen den Titelverteidiger ein grosses Spiel gezeigt, ich bin wirklich stolz auf ihn», so die ehemalige Nummer 2 der Weltrangliste.

Den Erfolg Wawrinkas möchte Norman aber nicht für sich alleine beanspruchen. Dessen überzeugende Leistungen seien vielmehr das Produkt einer optimalen Teamarbeit. «Severin Lüthi hat mir dabei geholfen, Stan besser kennenzulernen und zu verstehen. Und mit Pierre Paganini arbeitet er das ganze Jahr über an der Fitness», erklärt Norman. Diese harte Arbeit zahle sich nun aus: «Gegen Murray hat man gesehen, wie schnell er unterwegs ist und wie gut er sich bewegt.»

Gratulations-SMS von Federer

Mit der neu gewonnenen Stärke ist es Wawrinka erstmals in seiner Karriere gelungen, aus dem übergrossen Schatten Roger Federers zu treten. Auch dieser fieberte wie alle Schweizer Tennisfans am Donnerstag mit seinem Landsmann mit. «Er hat mir gleich nach dem Match eine Nachricht geschickt», verriet Wawrinka. Über den Inhalt machte er keine Angaben, nur soviel: «Er hat mir gratuliert.» Er sollte nur einer von unzähligen Gratulanten an diesem perfekten Nachmittag sein.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Nebojsa J., Zürich
    Ich finde es eine Unverschämtheit von SRF in einem Beitrag über Wawrinka einen Federer hinzuzufügen. Stan hat die ganze Aufmerksam verdient. Einfach unfair!
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  • Kommentar von Marianne Gruber, 8225 Siblingen
    Liebe Redaktion, lernt doch endlich Artikel zu schreiben ohne bei jeder Gelegenheit den Namen Federer einzubauen.... er ist jetzt raus und da solltet Ihr Ihn auch lassen, er soll es sich selber verdienen dass man über Ihn schreibt....... Nicht nur er hat Stan ein SMS geschickt, aber sein Name erscheint dann im Titel eines Artikels wo es nicht um IHN geht.!!!!!!!! Echt krank!!!
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    1. Antwort von Heilige Beck, Bern
      Roger Federer ist der mit allergrösstem Abstand beste Tennisspieler aller Zeiten und hat es mehr als verdient, immer und überall genannt zu werden. Selbst in 100 Jahren wäre das noch angebracht...
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    2. Antwort von holzfried, baumingen
      Federer darf im Artikel doch erwähnt werden, aber im Titel ist doch bisschen übertrieben XD
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    3. Antwort von M.Thoma, Uster
      Ich stimme Ihnen voll und ganz zu. Nur "verschulden" wohl wir Leser das Ganze. Den das Ziel eines Titels ist wohl immer so viele Leser wie möglich zu gewinnen für einen Artikel. Nun spricht wohl das Wort bzw. den Namen "Federer" immer noch mehr Leser an als Wawrinka. Aber dies ändert sich hoffentlich in nächster Zeit
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    4. Antwort von Albert Brennwald, Basel
      Das war schlicht sensationell!! Hat Spass gemacht zuzusehen und Stan hat das absolut verdient! Ohne Wenn und Aber. Murray hatte schlicht keine Chance. Des Weiteren glaube hingegen nicht, dass Wawrinka in nächster Zeit 17 Grand Slam - Turniere gewinnen wird. Ich weiss nicht, warum hier alle so aggressiv gegen Federer sind. Ausserdem ist dies nur einen Zusatz Artikel. Siehe: http://www.srf.ch/sport/tennis/grand-slam-turniere/wawrinka-das-fuehlt-sich-grossartig-an
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    5. Antwort von M. Bolder, Muhen
      @M. Gruber: Dass Sie die Pronomen, die Sie auf Federer beziehen, fast allesamt gross schreiben, wäre dann wohl auch krank?
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