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Exploit gegen Weltnummer 21 Laaksonen überrascht Cecchinato und siegt

Legende: Video Zusammenfassung Laaksonen - Cecchinato abspielen. Laufzeit 01:16 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 22.10.2018.
  • Henri Laaksonen (ATP 175) sorgt an den Swiss Indoors für die erste Überraschung.
  • Die Schweizer Weltnummer 175 bezwingt Marco Cecchinato (ATP 21) verdient mit 6:4, 6:2.
  • Im Achtelfinal kommt es gegen Taylor Fritz (ATP 57) zum Wildcard-Duell.

Beim 7. Anlauf hat es geklappt! Nach 6 Erstrunden-Niederlagen de suite gewinnt Laaksonen im Hauptfeld der Swiss Indoors zum ersten Mal. Und es ist ein spezieller Sieg.

Denn Cecchinato ist nicht nur über 150 Plätze besser klassiert als Laaksonen. Der Italiener schaffte in diesem Jahr mit der Halbfinal-Teilnahme an den French Open den Durchbruch und galt als klarer Favorit im Duell mit dem Schweizer.

Wegweisendes Break zum 5:4

Nach einer ausgeglichenen Startphase schaffte Laaksonen beim Stand von 4:4 im 1. Durchgang zum perfekten Zeitpunkt das entscheidende Break zur Satzführung. Mit dem dadurch gewonnenen Selbstvertrauen gewann der 26-jährige Schaffhauser in der Folge immer mehr die Oberhand.

Dem Servicedurchbruch zum 3:1 liess Laaksonen im 2. Satz ein weiteres Break zum 5:2 folgen – die Entscheidung. Nach 1:16 Stunden verwertete der Schweizer seinen 2. Matchball zum 6:4, 6:2.

Jetzt wartet Fritz

Der Erfolg gegen Cecchinato ist für Laaksonen einer der grössten Erfolge seiner Karriere. Besser als den 29. Platz (Pablo Cuevas 2017 in Bastad) hatte zuvor noch kein ihm unterlegener Gegner belegt.

Im Achtelfinal wartet mit Taylor Fritz ein Spieler, der ebenfalls mit einer Wildcard ausgestattet wurde. Der 20-jährige US-Amerikaner bezwang in seiner Startrunde den Serben Laslo Djere in 2 Sätzen.

Sendebezug: srf.ch/sport, Webonly-Livestream, 22.10.2018, 18:50 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Dorothee Meili (DoX.98)
    Und SRF vielen Dank für die live-streams von den courts ohne Kommenta, aber mit Ambience : das war so ein spannendes Spiel mit diesem engagierten Laakson! Eigentlich wollte ich ja "glätten" und daneben etwas schauen, dann wurde es aber so spannend, dass die ganze Wäsche noch warten darf/muss/kann?
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  • Kommentar von Marco Meister (Tapsa)
    Gratulation an Henri Laaksonen! Ich hatte gezweifelt, ob die Wild Card in Basel wirklich gerechtfertigt ist, denn irgendeinmal ist der Kredit aufgebraucht...! Was ich damit sagen will, Laaksonen zeigt gegen Spieler aus den Top 100 immer wieder, zu was er fähig wäre! Aus der Distanz geschätzt fehlt ihm aber die mentale Stärke, wie zum Beispiel seine Auftritte bei drei Challenger-Turniere, die er vor wenigen Wochen in den USA bestritten hat, beweisen: jeweils out in der 1. Runde...
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    1. Antwort von Bruno Froehlich (Bruno Froehlich)
      Marco Meister, warum blkoss koennen Sie sich nicht einfach fuer den Henri freuen. Es zaehlt doch das jetzt, der errungene Sieg und nicht die Statistik, die Erbsenzaehlerei der erlittenen Niederlagen. Wuerde Laaksonen in ihrer Denkweise leben, er muesste gar nicht mehr antreten, ueberzeugt nur ein Verlierer zu sein. Gegen den jungen Fritz wird es hart, vor dem ersten Ballwechsel haben beide 50 zu 50 Chancen. Dem Schwweizer kann auch eine weitere Ueberraschung gelingen. Wuensche ihm viel Glueck.
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  • Kommentar von Gusti Pollak (Gusti Pollak)
    Grosse Leistung von Laaksonen für seine Verhältnisse ! Aggressiv, solid - super Counterpunching. Wenn auch etwas unterstützt durch viele Fehler von Cecchinato bei wichtigen Punkten. Aber dennoch: Nach solchen Saisonresultaten muss man den erst mal schlagen. srf: Was heisst Qualifikanten-Duell ? Wildcard ist etwas anderes. Und dazu schreibt Ihr es unten im Text ja selber. Etwas mehr Sorgfalt wäre angemessen.
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    1. Antwort von SRF Sportredaktion
      Guten Abend Herr Pollak. Sie haben natürlich recht, das sollte Wildcard-Duell heissen. Vielen Dank für den Hinweis, wir passen das an. Freundliche Grüsse, die Redaktion.
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