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Das sind die Favoriten an den ATP Finals
Aus Sport-Clip vom 07.11.2019.
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Favoriten an den ATP Finals Der Rekordsieger gegen den König von London

Roger Federer und Novak Djokovic gehen als Top-Favoriten an die ATP Finals. Weltnummer 1 Rafael Nadal hat kleinere Chancen.

«Ganz sicher», sagt SRF-Experte Heinz Günthardt. Novak Djokovic startet als Top-Favorit in die ATP Finals. Er hat dieses Jahr nicht nur 2 Grand-Slam-Turniere gewonnen und soeben in Paris-Bercy triumphiert. Der Serbe hat zudem bereits 5 Finals-Siege auf dem Konto – 4 davon holte der «König von London» in Grossbritannien.

Der 32-Jährige ist damit Roger Federer auf den Fersen. Der Baselbieter ist mit 6 Siegen (noch) der Finals-Rekordmann und wird hinter Djokovic auch heuer am höchsten gehandelt.

An den Finals ist alles möglich.
Autor: Heinz GünthardtSRF-Experte

Frische und Selbstvertrauen

«Federers Vorbereitung stimmt, das Selbstvertrauen und die Frische sind da. Wenn er wie in Basel seinen Rhythmus findet, dann wird es sehr schwierig ihn zu schlagen», sagt Günthardt.

Roger Federer reist voller Selbstvertrauen nach London.
Legende: Mit dem 10. Basel-Titel im Gepäck Roger Federer reist voller Selbstvertrauen nach London. Keystone

Ein Fragezeichen steht hinter dem dritten grossen Namen im Männer-Tennis: Rafael Nadal. Der Spanier hat dieses Jahr zwar wie Djokovic zwei Grand Slams gewonnen und ist derzeit die Weltnummer 1 – trotzdem geht er nicht als Top-Favorit ins Turnier.

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Das liegt daran, dass Nadal zum einen wegen einer Bauchmuskelzerrung, die er sich in Paris-Bercy am Samstag zugezogen hat, geschwächt ist. Zum anderen passt dem 33-Jährigen die Unterlage in London nicht. An einem Saisonend-Turnier stand Nadal überhaupt erst 2 Mal im Endspiel – und verlor.

Aufgepasst auf den Rest

Neben den «Big Three» komplettieren Dominic Thiem, Matteo Berrettini, Daniil Medwedew, Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev das Top-8-Feld in London. Insbesondere an diesem Turnier sollte man die Augen auch auf diese vermeintlichen «Aussenseiter» richten.

«Es ist das Ende einer langen Saison, die Spieler sind ausgepumpt und nicht mehr alle fit – deshalb ist hier alles möglich», sagt Günthardt. Die letzten beiden Jahre haben das gezeigt: Mit Alexander Zverev und Grigor Dimitrov gewannen keineswegs die Top-Favoriten.

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 10.11.2019, 22:20 Uhr

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Warum soll Nadel kleine Chancen haben. Djokovic gewann Bercy auch wegen der vielen Aufgaben und Abwesenheiten. Ob der in der Form des Lebens ist....Zweifel sind da angesagt und es ist laum seine beste Ssison, nur Durchschnitt. Nadal spiel die bessere Saison als Djokovic und steht nun auf ATP Rang 1. Zudem ist Medvedev definitiv fähig die 3 Alten zu schlagen. Günthard hat da etwas einseitigen Blickwinkel.
    1. Antwort von Keller Mägi  (TennisSport)
      Warum, weil Nadal es noch nie gewonnen hat (zudem nicht ganz fit scheint). Chancen? Chancen hat jeder (auch Medvedev), sonst würde keiner spielen. Es geht im Kommentar von Günthard einfach nur um Favoriten (was erwiesenermassen sich auch oft schon als falsch erwiesen hat). Also ich hoffe deshalb einfach mal auf Roger Federer, auch wenn Novak Dokovic als Favorit angesehen werden müsste.
    2. Antwort von Robin Schmid  (robinho)
      Sie bezeichnen die Saison von Djokovic mit 2 Grand Slam Titeln in Melbourne und Wimbledon als „Durchschnitt“?
  • Kommentar von Armand Pirovino  (srfforum2016)
    … in FROM(M?) zu sein, genügt noch nicht. Neben dem BETEN muss man auch SPIELEN...
    ;-)
  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Djokkovic ist in der From seines Lebens, Medewev wenn er in Form ist oder Djokovic.