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Tennis: Federer - Dimitrov
Aus sportaktuell vom 25.10.2013.
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ATP-Tour Federer nach Sieg gegen Dimitrov im Halbfinal

Roger Federer steht bei den Swiss Indoors Basel in den Halbfinals. Der Lokalmatador bezwang den Bulgaren Grigor Dimitrov in zwei Sätzen mit 6:3 und 7:6 (7:2). In der Vorschlussrunde trifft der Schweizer auf den Kanadier Vasek Pospisil.

Federer erlebte beim erstmaligen Duell mit Dimitrov ein Wechselbad der Gefühle in der Basler St. Jakob-Halle. «Es war ein Auf und Ab - für beide Spieler», meinte der Schweizer.

Bereits beim 1. Aufschlagspiel sah sich der Lokalmatador mit 5 Breakbällen konfrontiert, brachte den Service aber trotzdem durch. Wenig später gelang ihm seinerseits beim Stand von 3:3 ein Break. Der 2. Servicedurchbruch war dann gleichbedeutend mit dem Gewinn des 1. Satzes.

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Platzinterview mit Roger Federer («sportlive»)
Aus Sport-Clip vom 25.10.2013.
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3. Satz in extremis verhindert

Im 2. Durchgang schenkte Federer seinem Gegner mit einem Doppelfehler das Break zum 2:1. Diesem Rückstand lief der Schweizer bis kurz vor Ende des Satzes hinterher, ehe ihm bei letzter Gelegenheit das Re-Break zum 5:5 gelang. Zuvor hatte Dimitrov bei Aufschlag von Federer 3 Satzbälle vergeben. «Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich bereits auf einen 3. Satz eingestellt», gab Federer zu.

Im Tiebreak zog Federer schnell auf 5:1 davon. Nach 91 Minuten verwertete er seinen ersten Matchball mit einem Service-Winner und liess sich anschliessend mit einer Standing-Ovation feiern.

Nun gegen Pospisil

In der Runde der letzten Vier trifft Federer auf Vasek Pospisil. «Ich habe bislang einmal gegen ihn gespielt. Er serviert gut, hat eine starke Vorhand und spielt offensiv, was ihm auf dieser Unterlage sicher zugutekommen wird», sagte Federer. Er selber hofft, dass er am Samstag zu etwas mehr Konstanz findet.

Der Kanadier Pospisil, der bislang an den Swiss Indoors noch ohne Satzverlust ist, setzte sich gegen den Kroaten Ivan Dodig (ATP 29) mit 7:6 (13:11) und 6:4 durch.

Vor allem im 1. Satz bekamen die Zuschauer einen Tennis-Krimi zu sehen. Pospisil wehrte im Tiebreak 3 Satzbälle ab, ehe er die Kurzentscheidung mit 13:11 für sich entscheiden konnte. Im 2. Durchgang schenkte die Weltnummer 40 erst einen Breakvorsprung gleich wieder her, ehe ihr beim Stand von 4:4 der entscheidende Servicedurchbruch gelang.

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TV-Hinweis

Verfolgen Sie den Halbfinal zwischen Roger Federer und Vasek Pospisil am Samstag ab ca. 16:30 Uhr live auf SRF zwei und im Livestream.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von ritabrack , basel
    ziemlich öd die kommentare aus dem bernerland. alles spezialisten. freu mich auf einen weiteren match mit RF. ebenso freue ich mich auf del potro. und: ich vermute stark, dass dieser das final gewinnen wird. was ihm zu gönnen wäre.
    1. Antwort von Ulrich Schuller , Zürich
      Es heisst richtig: den Final gewinnen wird.
  • Kommentar von jean passant , thun
    @JoJo. Bei einer schnellen Sportart wie Tennis kann Zögern fatal sein, eine sogenannte Inhibition ist beim Kommentieren zum Teil hilfreich. Das wäre die wohl höflichst mögliche Entgegnung, die mir zu entlocken ist.
    1. Antwort von Urs Odermatt , Belp
      Da mein IQ nicht so hoch ist wie Ihres muss ich fragen, was ist mit Inhibition gemeint?
    2. Antwort von jean passant , thun
      @Odermatt. Danke für ihre Worte in den letzten Beiträgen. Ich habe den Begriff nur verwendet um einigermassen anständig zu bleiben. Das ist bei diesem Forum nicht immer einfach. Inhibition meint Hemmung. Ohne Inhibition wird alles was gerade gedacht wird, auch "rausgelassen". Die Amis sprechen von "think twice", also noch mal nachdenken. Grüsse und lassen Sie sich nicht "rausmobben" jp
    3. Antwort von JoJo , SO
      was für eine elementare erkenntnis: zögern ist schlecht. WoW! das ist mal wirklich das resultat einer tiefgehenden anaylse, wie es nur ganz wenige experten können. schön dass sie ihre weisheiten mit uns teilen. es ist wirklich ein genuss.
    4. Antwort von jean passant , thun
      @JoJo. Theorie der Inhibition noch einmal bestätigt
    5. Antwort von Urs Odermatt , Belp
      @JoJo. Sie haben doch noch nie eine kompetente Analyse zum Spiel geliefert!
  • Kommentar von jean passant , thun
    Die Unsicherheiten bei RF sind nicht weg, Doppelfehler und vollständig verhauene Bälle zeigt er immer wieder. Eine Hauptquelle des Scheiterns in diesem Jahr war das Zögern. Man hatte den Eindruck, dass er dauernd überlegte "soll ich jetzt so oder so", dann war er zu spät und musste improvisieren. RF versuchte dieses Malheur zu kompensieren indem er das Tempo erhöhte, was das Ganze noch schlimmer machte. Gestern war vom Zögern weniger zu spüren und prompt war mehr "Fluss" im Spiel.
    1. Antwort von JoJo , SO
      gääähn!
    2. Antwort von Urs Odermatt , Belp
      Was heisst da gääähn! Das ist eine absolut folgerichtige und kompetente Analyse.
    3. Antwort von JoJo , SO
      "kompetent" ist daran gar nichts. es ist eine eine beschreibung von etwas was jeder vollpfosten sehen kann wenn er den TV anknipst.
    4. Antwort von Urs Odermatt , Belp
      Bin ich also auch ein Vollpfosten. Wenigstens kein Halbpfosten! Vielen Dank!
    5. Antwort von JoJo , SO
      scho rächt. :-)