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Legende: Video Vor erstem Auftritt als hundertfacher Turniersieger abspielen. Laufzeit 02:07 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.03.2019.
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Federer vor Indian Wells «Die Perfektion existiert nicht»

Roger Federer geht als hundertfacher Titelgewinner ins Turnier in Indian Wells. Als Superheld sieht er sich aber nicht.

Am letzten Samstag feierte Roger Federer mit dem Titel in Dubai sein grosses Jubiläum. Als erst zweiter Spieler der Geschichte knackte er die Marke von 100 Turniersiegen. Auf der einen Seite geniesst er den Rummel, den er durch den historischen Triumph ausgelöst hat, auf der anderen Seite drückt er aber auch auf die Euphoriebremse.

Jeder hat seine Fehler, auch ich.
Autor: Roger Federer

«Das Problem ist, dass die Sportstars von den Leuten als Supermänner gefeiert werden. Wie wenn wir Übermenschen wären», erklärte Federer an einer Medienkonferenz in Indian Wells. «Ich sehe mich nicht so. Die Perfektion existiert nicht. Jeder hat seine Fehler, auch ich.»

Dass er für seine aussergewöhnliche Leistung gefeiert wird, stört Federer dennoch nicht im Geringsten. «Es ist ja etwas sehr Positives. Ich habe mit der Presse darüber geredet, welches mein wichtigster, mein härtester, mein angenehmster Turniersieg war. Es ist sehr schön, mit den Journalisten über etwas Positives zu reden. Das ist oft auch anders. Deshalb geniesse ich das jetzt schon.»

Legende: Video Federer über die Folgen seines 100. Titels abspielen. Laufzeit 01:08 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.03.2019.

Vom «kleinen» Dubai ins «grosse» Indian Wells

In Indian Wells steht für Federer nun das nächste grosse Turnier an. Die Umstellung nach dem eher kleinen Event in Dubai sei schon gross. «Aber es ist auch schön, alle wieder zu sehen. Ich bin ein grosser Fan von kleineren Turnieren wie in Dubai oder Basel. Aber es freut mich, wieder hier zu sein. Und hoffentlich läuft es gut.» Fünfmal hat der Baselbieter in Kalifornien schon gewonnen. Im Vorjahr verlor er erst im Final gegen Juan Martin del Potro.

Nach einem Freilos startet Federer in Indian Wells mit der Zweitrunden-Partie gegen den Deutschen Peter Gojowczyk (ATP 85) oder den Italiener Andreas Seppi (ATP 47) ins Turnier. In Runde 3 könnte es dann zum Schweizer Duell mit Stan Wawrinka kommen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 02.03.2019, 16:00 Uhr.

23 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Es stimmt natürlich, dass Perfektion nicht ewig da sein kann. Perfektion war jedoch jahrelang da, mit Federer. Auch Neider sollten das nicht abstreiten. Es war aber klar, dass wenn Roger Federer sich mit dem TV-Fake-News-Sender CNN einlässt, auch nur ein ganz winziges Stück (oder auch mit Roger Schawinski) dann schnappt das linke Anarchismus-Monster sofort zu. Schade, dass Roger das nicht gewusst hat! Keiner kann bestreiten, dass Federer während vielen Jahren den Perfektionismus inne hatte.
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    1. Antwort von Marcel Moser  (Rasenmaeher77)
      Öööhmmmmm um was gohts? Perfektion würdi bedüte alli Spiel zu 0 und ohni Punktverlust z gwünne.... Also nei, es git kei Perfektion. Au wenn dir de allmächtig Trump und Fox-News was anders wönd verzelle.
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    2. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Nein, Roe, Sie liegen da völlig falsch. Es wäre sinnvoll auf den Champion selbst zu hören, er erklärt das bestens. Mit Neider hat das nichts zu tun, sondern mit der simplen Tatsache dass Perfektion ein abstrakter Begriff ist, der in vielen Aspekten des Lebens nirgends trifft. Man nehme Malerei oder Musik, Es sind komplexe Kreationen die sich solchen schwarz-weiss-Begriffen entziehen. Tennis gehört auch dazu, und das Leben per se sowieso.
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    3. Antwort von Daniel Häberlin  (Svensk)
      "Dominanz" ist hier viel treffender als "Perfektion", denn in seinen frühen Jahren hat Federer zweifelsohne die Tennisszenerie beherrscht wie kein Zweiter. Doch auch in dieser dominanten Phase war er nicht perfekt, denn er musste auch damals einige Misserfolge einstecken. Beispielsweise im Australian Open-Halbfinal 2005, als er gegen Marat Safin einen Matchball vergab und anschliessend ausschied. Oder im French Open-Final 2007, als er trotz 17 Breakchancen in vier Sätzen gegen Nadal verlor.
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    4. Antwort von Steff Stemmer  (Steff)
      Genau Roe, wenn Morgen die Sonne nicht aufgeht ist der Lichtschalter im Kühlschrank defekt! So einfach ist das mit CNN und Federer. Zum Glück weiss ich, dass Tennis nicht mit Filzläusen gespielt wird...
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  • Kommentar von A. Keller  (eyko)
    Roger Federer ist ein sympathischer und bodenständiger Mann. Ein ausserordentliches Tennistalent. Jeder Sieg immer hart verdient. Wünsche ihm weiterhin alles Gute und das er noch viele Titel holen kann. Es macht immer viel Freude im beim Spielen zuzusehen.
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  • Kommentar von Ferdi Weibel  (weibel)
    RF for 101!
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