Hajek als nächster Test für Federer

Mit einem neuen Schlägermodell ist Roger Federer nach seinem frühen Wimbledon-Aus erfolgreich auf die Tour zurückgekehrt. Beim Sandplatzturnier in Hamburg trifft er in seinem zweiten Spiel im Achtelfinal erstmals auf den tschechischen Qualifikanten Jan Hajek.

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Federer über sein neues Racket

0:47 min, vom 17.7.2013

Die Nachricht vom neuen Schlägermodell Federers sorgte im Vorfeld des Turniers in Hamburg für Wirbel in den Medien. Umso gespannter war man auf den ersten Auftritt des Schweizers am Rothenbaum

Nach vielen Tests das Modell gefunden

Es war keine Glanzleistung, die Federer bei seiner ersten Partie in Hamburg seit 2008 zeigte. Doch nach abgegebenem Startsatz liess er seinem Konkurrenten Daniel Brands keinen Stich mehr.

Dementsprechend zufrieden zeigte sich die Weltnummer 5 auch über das neue Schlägermodell: «Viele Prototypen waren für mich bereits vorbereitet. Wir haben in den letzten Jahren viel daran gearbeitet und getestet. Nach Wimbledon hatte ich nun etwas Zeit und sagte mir, wir testen einmal drauflos», so Federer. Nun habe er ein Modell gefunden. «Umso schöner, dass es mit der 1. Runde geklappt hat.»

Hajek auf Sand am stärksten

Weitere Erkenntnisse über sein neues Racket wird Federer im Achtelfinal gewinnen. Er trifft erstmals überhaupt auf den 29-jährigen Jan Hajek (ATP 140). Der Tscheche, einst die Weltnummer 75 (November 2006), sorgte auf der ATP-Tour noch nicht gross für Aufsehen.

Im Davis Cup war er im tschechischen Team, das 2009 erst im Final von Spanien gestoppt wurde. Hajek wurde erst beim Stand von 0:3 eingesetzt und unterlag auf Sand Rafael Nadal. Die rote Asche ist aber die Unterlage, auf der Hajek prozentual am meisten gewinnt. 2007 stand er bei den French Open in der 3. Runde - wie nun auch in Hamburg, wo er mit Ernests Gulbis und Lukasz Kubot immerhin die Weltnummern 36 und 63 ausschaltete.

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Federer über das Turnier in Hamburg

0:44 min, vom 17.7.2013