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Zusammenfassung Federer - Tsitsipas
Aus Sport-Clip vom 16.11.2019.
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Halbfinal-Aus an ATP Finals Federer von entfesseltem Tsitsipas entzaubert

  • Roger Federer unterliegt Stefanos Tsitsipas im Halbfinal der ATP Finals mit 3:6, 4:6.
  • Während der Schweizer zu viele Chancen liegen lässt, zeigt sich der Grieche eiskalt.
  • Damit bleibt Federer in London zum 3. Mal in Serie im Halbfinal hängen.
  • Tsitsipas spielt nun am Sonntag gegen Dominic Thiem um die Finals-Trophäe (ab 19:00 Uhr live auf SRF info/zwei).

Das Tennisjahr 2019 auf der Tour endet für Roger Federer gleich wie das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres: Mit einer Niederlage gegen Stefanos Tsitsipas. Und es ist nicht die einzige Parallele.

Viele Breakchancen, (zu) wenige Breaks

Im Achtelfinal der Australian Open konnte Federer von 12 Breakbällen keinen einzigen nutzen. Im Halbfinal von London las sich die Bilanz ähnlich ernüchternd: 1 von 12 – die letzten beiden Breakbälle vergab Federer, als Tsitsipas zum Matchgewinn aufschlug. Nach 96 Minuten setzte der Grieche dem Halbfinal mit seinem 6. Ass ein Ende.

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Federer verpasst Break zum 5:5 – Tsitsipas macht den Sack zu
Aus sportlive vom 16.11.2019.
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Dabei waren die Freude und die Zuversicht bei Federer zwischenzeitlich gross. Dann, als er Tsitsipas im 2. Satz beim Stand von 1:2 mit der 10. Breakchance endlich den Service abnehmen konnte. Doch die Euphorie wich schnell wieder dem Frust: Zwar wehrte Federer in seinem folgenden Aufschlagspiel eine Breakchance ab. Bei der zweiten schlug der Grieche aber doch noch zu und sicherte sich das entscheidende Break. Tsitsipas' Bilanz bei Breakbällen: 3 von 4 – es ist die Geschichte des Spiels.

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Live-Highlights Federer - Tsitsipas
Aus sportlive vom 16.11.2019.
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Aufschlag lässt Federer im Stich

Anders als noch gegen Novak Djokovic am Donnerstag, als Federer 73 Prozent erste Aufschläge im Feld gehabt hatte, bekam der Schweizer gegen Tsitsipas nicht gross Hilfe vom Service – speziell im 2. Durchgang. Zu oft musste Federer über den 2. Aufschlag und da war er meist hilflos (4 von 16 Punkten gewonnen).

Symptomatisch für die durchzogene Aufschlagsleistung: Federer kassierte schon in seinem allerersten Servicegame das Break. Besonders bitter: Im besagten Aufschlagspiel leistete sich der 38-Jährige gleich 2 Smashfehler. Trotz mehreren Chancen zum Rebreak musste Federer den Startsatz mit 3:6 abgeben.

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Kaltstart von Federer: Gleich 2 Smashfehler im ersten Aufschlagspiel
Aus sportlive vom 16.11.2019.
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Im 4. Anlauf der 2. Erfolg

Tsitsipas zeigte eine vorzügliche Leistung, spielte von der Grundlinie stark auf und verwandelte die anfänglich schwächelnde Rückhand im Verlauf des Spiels in eine Waffe. Für den Griechen ist der Finaleinzug bei seiner Premiere an den ATP Finals der bisher grösste Erfolg in seiner noch jungen Karriere. Im 4. Anlauf konnte er Federer zum 2. Mal besiegen.

Im Final bekommt es der 21-Jährige mit Dominic Thiem (ATP 5) zu tun. 6 Mal sind sich die beiden auf der Tour bereits begegnet, die Vorteile liegen mit einem 4:2 aus den bisherigen Direktduellen beim Österreicher.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.11.2019, 14:50 Uhr

49 Kommentare

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  • Kommentar von M. Berger  (Mila)
    Roger Federer hat bei bei den Masters 2019 in London einen Rang vor Rafael Nadal und Novak Djokovic abgeschlossen! Alle drei werden in den Tennis-Olymp eingehen. Der Grieche Stefanos Tsitsipas scheint direkt von demselben heruntergestiegen zu sein, um gegen die Grossen zu gewinnen! :-) Gratulation an den Griechen!
    Meine besten Glückwünsche an die 8 weltbesten Europäer. Auch Stan Wawrinka hat Chancen beim nächsten Masters wieder dabei sein, so wie er sich zurückgekämpft hat auf Rang 16.
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  • Kommentar von Urs Sahli  (sahliu)
    Der grosse Sportsmann Herr Federer ist drauf und dran, seinen grossartigen Ruf zu demolieren. Warum nicht aufhören wen man auf dem Höhepunkt der Karriere ist? Er zerstört sein einmaliges Image selber. Verstehe ich nicht.
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  • Kommentar von M. Berger  (Mila)
    R. Federer gehört zu den ganz Grossen im Tennis, wer immer sonst noch kommt. Eine einzigartige Laufbahn und Viele erwarten offensichtlich, dass es so weitergehen müsse, andere, dass er versagt. Wie können Einige hier kritisieren, dass er "nur" bis zum Viertelfinal der 8 Besten kam. Mann, er hat 2019 mit 38J. 4 Titel gewonnen! Er hat unter ungeheurem Druck durch eigene Erwartungen, so wie jener der potentiellen Kritiker gespielt. Roger, wir danken dir, spiele solange du Freude hast am Tennis!
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