Ist der nächste «Super-Coach» des Rätsels Lösung?

Mit Andre Agassi hat Novak Djokovic einen prominenten Coach verpflichtet. Das «Comeback» des Amerikaners kommt etwas überraschend.

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Djokovic: «Ich bin Andre sehr dankbar»

1:28 min, vom 22.5.2017

Heute Montag feiert Novak Djokovic seinen 30. Geburtstag. Das grösste Geschenk machte sich der Serbe gleich selbst: Am Sonntag gab er nach der Final-Niederlage in Rom gegen Alexander Zverev die Verpflichtung seines neuen Coaches Andre Agassi bekannt.

Wie gut kennt Agassi die Szene noch?

Das Gerücht, dass der Amerikaner in Zukunft Djokovic betreuen wird, hielt sich schon länger. Etwas überraschend kommt das Commitment Agassis aber doch. Schliesslich verschwand der 60-fache Turniersieger nach seinem Rücktritt 2006 mehr oder weniger von der Bildfläche und hat in seiner Biografie keinen Hehl daraus gemacht, den Tennissport «zu hassen».

Novak Djokovic und Andre Agassi. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das neue Dreamteam? Novak Djokovic und Andre Agassi. Getty Images

Für Djokovic kein Problem. «Andre hat das Geschehen verfolgt, die grossen Matches am TV geschaut. Er kennt all meine Gegner, gegen die ich in letzter Zeit gespielt habe», erklärte der 30-Jährige, der vor seinen letzten Spielen stets mit Agassi telefonierte.

Erstes Kennenlernen in Paris

Eine langfristige Abmachung zwischen den beiden gibt es (noch) nicht, es gehe jetzt in erster Linie darum, Andre in Paris besser kennenzulernen. Wertvolle Inputs kann Djokovic gebrauchen: Die Weltnummer 2 hat in dieser Saison erst einen Titel gewonnen (Doha) und spielerisch nur selten überzeugt.

Als Konsequenz entliess Djokovic vor dem Sandplatz-Turnier in Madrid seinen gesamten Coaching-Staff. Von Boris Becker hatte sich der 12-fache Grand-Slam-Sieger schon Ende des vergangenen Jahres getrennt.

Geht es für Djokovic mit Agassi wieder bergauf?

  • Ja, er ist der Schlüssel zum Erfolg.

    32%
  • Nein, auch er kann den Knopf bei Djokovic nicht lösen.

    67%
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Sendebezug: Radio SRF 3, Morgengespräch, 22.5.17, 6:20 Uhr