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ATP-Tour Laaksonen und Chiudinelli verlieren unglücklich

Die Schweiz liegt im Davis-Cup-Achtelfinal gegen Italien mit 0:2 zurück. Chiudinelli und Laaksonen forderten ihren Rivalen in begeisternden Einzeln aber alles ab.

Legende: Video Schweiz im Davis Cup in Rücklage abspielen. Laufzeit 03:52 Minuten.
Aus sportaktuell vom 04.03.2016.
  • Die Schweiz liegt gegen Italien nach Tag 1 mit 0:2 zurück.
  • Chiudinelli steht 4:43 Stunden im Einsatz und vergibt 3 Matchbälle.
  • Laaksonen bietet Seppi fast Paroli.

Das Resultat ist das erwartete. Im Weltgruppe-Achtelfinal liegt die Schweiz in Abwesenheit von Roger Federer und Stan Wawrinka gegen Italien nach dem ersten Tag mit 0:2 zurück. Die Affichen waren aber deutlich enger als prognostiziert. Marco Chiudinelli und Henri Laaksonen boten Paolo Lorenzi und Andreas Seppi in Pesaro nach Kräften Paroli.

Chiudinellis Aufholjagd

Das erste Einzel hatte es in sich: Chiudinelli zeigte beim 6:7, 3:6, 6:4, 7:5 und 5:7 gegen Lorenzi eine bärenstarke Reaktion nach 0:2-Satzrückstand.

Legende: Video Die Highlights von Chiudinelli - Lorenzi abspielen. Laufzeit 04:25 Minuten.
Aus sportlive vom 04.03.2016.

Im Tiebreak des 1. Umganges hatte er einen Nackenschlag hinnehmen müssen: Nach mehreren Satzbällen verlor er das längste Tiebreak der Weltgruppen-Geschichte mit 14:16. Im 2. Satz schenkte er Lorenzi das entscheidende Break mit einem Doppelfehler.

Als männiglich bereits mit einem Dreisatz-Sieg Lorenzis rechnete, drehte Chiudinelli auf. Mit Breaks jeweils zu Satzende schaffte er den Ausgleich und erzwang die «Belle». Dort lag er nach einem 1. Break mit 5:2 in Front, konnte zum Match aufschlagen, verlor dieses Game aber zu Null. Bei 5:4 im letzten Satz kam er bei Aufschlag Lorenzi zu 3 Matchbällen; der Italiener wehrte sie aber alle ab. Im nächsten Game kassierte der Basler das entscheidende Break zum 5:6.

Laaksonens Widerstand

Das zweite Einzel dauerte nicht annähernd so lang, obwohl auch Laaksonen eine starke Leistung zeigte. Am Ende musste er sich Seppi jedoch mit 5:7, 6:7 (4:7) 6:3 und 3:6 geschlagen geben.

Im Startsatz hielt Laaksonen bis zum Stand von 4:5 mit, ehe er just in diesem Moment das einzige Break kassierte. Im zweiten Umgang gab er einen Break-Vorsprung preis.

Doch mit dem Rücken zur Wand bäumte sich auch Laaksonen auf und sorgte noch einmal für Spannung. Am Ende musste jedoch auch er konstatieren: stark gespielt, nahe dran an der Überraschung, aber ganz gereicht hat es eben doch nicht.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.03.2016, 17:00 Uhr.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Gerber, Bern
    chiudinelli ist und war immer ein unglücklicher spieler in den hintersten rängen. sollte endlich aus dem daviscup rausgenommen werden.
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    1. Antwort von Tobias Steiner, Bern
      Momentan ist Chiudinelli im Daviscup der beste Spieler der Schweiz und sollte sicher NICHT herausgenommen werden! Und die hinterste Ränge betreffend: Klar ist er nicht so gut wie Stan und Roger, aber erwartest du etwa, dass die Schweiz gleich 3 solch gute Spieler haben soll? Sei doch froh, dass wir überhaupt einen Chiudinelli haben, der nicht aufgibt und sich iimmer noch für sein Land einsetzt, auch wenn er immer hinter Stan und Roger hinterherhinken muss!
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  • Kommentar von Heiner Zumbrunn, Winterhtur
    Unglücklich verloren? Dieses Gefühl hatte ich nicht am Bildschirm. Ich habe nicht alle 8 Stunden Tennis gesehen. Mein partieller Eindruck war, dass in den wichtigen Punkten in beiden Spielen die Italiener mit dem Druck, der bei wichtigen Punkten entsteht, besser oder zumindest umgehen konnten stabiler spielten. Ich hoffe, dass Laaksonen aus dem Spiel die Gewissheit mitnehmen kann: Ich habe das Spiel auf dem Schläger. Ich kann spielen. Es fehlt mehr Mentales wie Spieltechnisches.
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