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Federer: «Schön zu sehen, wie sich mein Team über den Sieg freut»
Aus Sport-Clip vom 24.01.2020.
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Nach Sieg über Millman Federer: «Gott sei Dank war es ein Super-Tiebreak»

Roger Federer äussert sich zur unglaublichen Wende in der 3. Runde der Australian Open gegen John Millman.

4:03 Stunden hat es gedauert, bis Roger Federer in einem wahren Krimi gegen John Millman seinen Achtelfinal-Einzug an den Australian Open mit dem 4:6, 7:6 (7:2), 6:4, 4:6, 7:6 (10:8)-Sieg perfekt machen konnte. Nach 3:57 Stunden und dem 4:8-Rückstand im Super-Tiebreak hatte vieles darauf hingedeutet, dass für den Schweizer die 3. Runde Endstation bedeuten wird.

Ich habe mich schon bereit gemacht, um mich an der Pressekonferenz zu rechtfertigen.
Autor: Roger Federermit dem Out vor Augen

Im Platzinterview mit Jim Courier gestand er denn auch: «Ich sagte mir: ‹Okay, ich habe es versucht. Ich glaube, ich habe nicht allzu schlecht gespielt›. Und ich machte mich bereit, mich an der Pressekonferenz zu rechtfertigen.» Doch so weit ist es glücklicherweise nicht gekommen.

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Federer im Platzinterview mit Jim Courier (englisch)
Aus Sport-Clip vom 24.01.2020.
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In einem normalen Tiebreak wäre Federer gescheitert

Mit 6 Punkten in Folge riss Federer das Ruder herum und feierte in extremis seinen 100. Sieg in Melbourne. «Zum Glück war es ein Super-Tiebreak», meinte er unmittelbar nach dem Sieg. «Denn ansonsten wäre ich jetzt draussen.» Womit der 38-Jährige absolut Recht hat: Ginge es nach den Regeln der US Open, wäre er im Tiebreak beim Stand von 4:7 gescheitert.

John tut mir leid. Er hätte den Sieg genauso verdient gehabt.
Autor: Roger Federerüber seinen Gegner

Federer wusste keine eindeutige Antwort darauf, wie er dieses Spiel noch drehen konnte. «Ich fühlte mich auf dem Platz nie richtig wohl und fand kaum Zugang zum Spiel», gab er denn auch zu. Das lag natürlich auch an seinem Gegner, für den Federer nur lobende Worte fand. «John hat fantastisch gespielt und mich vor grosse Probleme gestellt. Es tut mir wirklich leid für ihn, er hätte den Sieg genauso verdient gehabt.»

So war es aber der Schweizer, der jubeln konnte. «Am Ende hat es Roger gemacht. Und das ist das, was die besten Spieler tun. Ich glaube nicht, dass ich viel falsch gemacht habe», meinte Millman nach der schmerzlichen Niederlage.

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Federer - Millman: Die Live-Highlights
Aus Sport-Clip vom 24.01.2020.
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Sendebezug: SRF info, sportlive, 24.01.2020, 09:45 Uhr.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Keller Mägi  (TennisSport)
    Uff, das war hart, für Roger und uns ;-). Einfach Hut ab und herzliche Gratulation.
  • Kommentar von Toni Huser  (Anthony)
    Das Couching von Hewitt war aber schon ziemlich frech!
    Die ganze zeit ueber wurde da kommuniziert!
  • Kommentar von Daniel Häberlin  (Svensk)
    Wäre das Tiebreak auf 7 Punkte gespielt worden, hätten bei Millman die Nerven ja vielleicht schon bei 5:4 oder 6:4 zu flattern begonnen. Die letzten Punkte vor dem Sieg sind ja bekanntlich immer die schwierigsten. Ganz ehrlich: Es ist müssig, darüber zu diskutieren, ob der Spielmodus den Ausgang der Partie beeinflusst hat (letztes Jahr in Wimbledon machte man Federers Niederlage ja auch nicht nur am finalen Tiebreak fest). Freuen wir uns doch einfach über den Ausgang der Partie gegen Millman!
    1. Antwort von Jean-Claude Carroz  (Jecmen)
      Danke. Sehe ich auch so.