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Raonic mit einer zweihändigen Rückhand
Legende: Auf dem Weg nach oben Milos Raonic Reuters
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ATP-Tour Raonic: Der Jugend gehört die Zukunft

Mit Milos Raonic steht Roger Federer im Halbfinal von Cincinnati ein möglicher Star der nächsten Tennisgeneration gegenüber. Der 23-jährige Kanadier, der sich in den Top Ten etabliert hat, zählt zu den besten Aufschlägern der Tour.

Seit Jahren dominieren Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Andy Murray das Männertennis. Einzig Juan Martin Del Potro und Stan Wawrinka vermochten die Vorherrschaft des Quartetts bei Grand-Slam-Turnieren zwischenzeitlich zu brechen.

Zu den potenziellen Siegern der nächsten Generation ist Roger Federers Gegner im Cincinnati-Halbfinal, Milos Raonic, zu zählen. Der Kanadier hat sich in den vergangenen Jahren dank intensiver Trainingsarbeit bis in die Top Ten vorgearbeitet. In Wimbledon stand Raonic erstmals in einem Grand-Slam-Halbfinal, gleiches gelang dieses Jahr auch Grigor Dimitrov (23) und Ernests Gulbis (25).

Video
Tennis: Wimbledon-Halbfinal Federer - Raonic
Aus sportlive vom 04.07.2014.
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Starker Aufschlag reichte bisher nicht

Auf dem Rasen von Wimbledon bedeutete Roger Federer Endstation. Der Baselbieter gewann das wichtigste seiner Duelle gegen Raonic, wie auch schon die vier vorhergehenden. In der Nacht auf Sonntag nimmt der junge Herausforderer den nächsten Anlauf, um den ersten Sieg über den 17-fachen Grand-Slam-Champion zu erringen.

Raonics grosse Stärke ist der Service. Der 1,96-m-Hühne zählt zu den besten Aufschlägen der Tour. In den vergangenen Monaten hat Raonic sein Spiel aber insgesamt verbessert. Die Frage ist weniger ob, sondern wann Raonic der Durchbruch gelingt. Oder, wie es im Bonmot des Politologen Kurt Sontheimer heisst: «Der Jugend gehört die Zukunft – aber eben erst die Zukunft.»

Sendebezug: Radio SRF 3, Morgenbulletin vom 16.08.2014, 08:40 Uhr.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Domi , Bern
    Wird ja eigentlich auch mal Zeit, dass die junge Generation nachzieht. Mit Djokovic, Nadal, Federer, Wawrinka, Berdych, Ferrer, Murray und Tsonga sind immer noch 8 von 10 Top-Ten-Spielern 27-jährig oder älter. Auch sonst tummeln sich in den Top 30 mit Spielern wie Robredo, Karlovic, Isner, Gasquet, Lopez, Juschni, Kohlschreiber, Haas, Almagro, Anderson oder Simon viele Spieler herum, die 26 oder älter sind. Die U23 Generation ist eigentlich noch immer kaum vertreten...
    1. Antwort von Pascal S. , Basel
      Zeugt von Qualität.
  • Kommentar von Anke Strebel , Winterthur
    Ja, und? Generationenwechsel und nachfolgende Junge sind doch normal. Roger Federer war auch einmal ein Youngster. Und dann gibts noch jene, die Raubbau an ihrem Körper begehen und immer wieder verletzt sind.
  • Kommentar von Bruno Maler , Bern
    3 von 4 der Halbfinalisten sind 32 oder 33 Jahre alt und ihr schreibt hier da was von der Jugend!? Aufschalg ist ja top bei Raonic, aber für die absolute Weltspitze reicht das kaum.
    1. Antwort von ViBo , Winti
      ... Im Tennis kann es schnell gehen. Wenn Raonic die richtigen Schlüsse aus seinen Niederlagen zieht, traue ich ihm einen Lauf zu, den ihn nach vorne katapultieren wird. Er ist noch jung und kann noch viel lernen. Bei Federer kam nach dem Wimbledon- Sieg 03 danach auch ein grosser Lauf. So gross wird er wohl kaum sein (RF`s Karriere ist einzigartig) aber sicher genug um ganz vorne mitzumischen:)