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Turnier in Bastad «Luckiest Loser» Laaksonen steht im Halbfinal

Henri Laaksonen ringt Simone Bolelli in Bastad in 3 Sätzen nieder und steht zum 2. Mal an einem ATP-Turnier unter den letzten 4.

Legende: Video Laaksonen kämpft sich in Bastad in den Halbfinal abspielen. Laufzeit 00:59 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 20.07.2018.

Henri Laaksonens (ATP 148) verrückte Achterbahnfahrt in Bastad findet ihre Fortsetzung. Der Schweizer kämpfte Simone Bolelli (ATP 153) im Viertelfinal 3:6, 6:2 und 6:4 nieder. Zufrieden sein darf der gebürtige Finne gleich in doppelter Hinsicht: Einerseits schaffte er es nach Shenzhen im Vorjahr erst zum 2. Mal unter die letzten Vier eines ATP-Turniers. Andererseits war Laaksonen nach einer Niederlage in der 2. Qualirunde als «Lucky Loser» ins Haupttableau gerutscht.

Laaksonens Auferstehung

Im Schlusssatz bewies Laaksonen grosse Moral. Mit 0:3 und Doppelbreak in Rückstand liegend, holte er sich die beiden Aufschlagsspiele zurück und stellte auf 4:4. Das Momentum hatte nun definitiv auf die Seite des Schaffhausers gewechselt: So erspielte er sich bei nächster Gelegenheit zwei Breakchancen – und damit Matchbälle. Den zweiten davon nutzte er nach 1:53 Stunden.

Beständiges Hin und Her

Zunächst hatte nicht viel auf den Sieg Laaksonens hingedeutet. Die ersten beiden Sätze hätten unterschiedlicher kaum sein können:

  • Laaksonen muss seinem Kontrahenten in Satz 1 zwei Breakbälle zugestehen. Beide nutzt der Italiener.
  • Im 2. Umgang dreht der Wind: Eine hervorragende Quote beim 1. Aufschlag (90%) kombiniert mit perfekter Effizienz bei den Breakchancen (2/2) bringt Laaksonen den Satzausgleich.

Nun gegen Gasquet

Auf Laaksonen wartet mit Richard Gasquet im Halbfinal die Nummer 4 des Turniers. Den anderen Match der Vorschlussrunde bestreiten Fernando Verdasco und Fabio Fognini.

Elbstadt statt Berner Oberland

Die Halbfinal-Qualifikation von Henri Laaksonen in Bastad hat Folgen für das ATP-Turnier in Gstaad. Der zweitbeste Schweizer im ATP-Ranking verzichtet auf seine Wild Card im Berner Oberland und startet stattdessen beim höher dotierten Turnier in Hamburg.

Sendebezug: Radio SRF 3, Abendbulletin, 18.7.2018

2 Kommentare

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