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Wegen der Corona-Pandemie ATP passt Berechnung der Weltrangliste erneut an

Die ATP hat als Folge der Corona-Krise beschlossen, dass auch noch Ergebnisse aus dem Jahr 2019 für das Ranking berücksichtigt werden.

Roger Federer.
Legende: Dank der neuen Regel bleiben viele seiner Punkte im Ranking Roger Federer. imago images

Die Spielervereinigung ATP nimmt wegen der Corona-Pandemie weitere Anpassungen bei der Berechnung der Tennis-Weltrangliste vor. Aufgrund zahlreicher ausgefallener Turniere im vergangenen Jahr können auch noch Ergebnisse aus dem Jahr 2019 für das Ranking berücksichtigt werden. Das teilte die Männer-Tour am Mittwoch mit.

Spieler haben 2 Optionen

Der neue Berechnungsmodus ist kompliziert. 2020 war die Tour von März bis August unterbrochen worden, deshalb können nun Ergebnisse der Vorgängerturniere zwischen dem 4. März und dem 9. August 2019 mit 50 Prozent der gesammelten Punkte ins aktuelle Ranking übernommen werden. Ein Spieler hat beim ATP-1000-Turnier in Madrid z.B. die Wahl zwischen der Hälfte der Punkte von 2019 oder 100 Prozent aus diesem Jahr.

Auch mit den Resultaten der in den Herbst 2020 verlegten Turniere wird nach diesem Modus verfahren. Die ursprüngliche Regel, bei der die Ergebnisse der vergangenen 52 Wochen in der Weltrangliste berücksichtigt werden, soll in Cincinnati am 16. August wieder aufgenommen werden.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Roman Hoesly  (Haesly)
    Federer profitiert überhaupt nicht von dieser Regelung. Da er als verletzt gilt, werden seine Punkte während dieser Zeit "eingefroren". ND ist ganz klar der grosse Profiteur, er wäre ohne diesen etlichen Anpassungen schon lange nicht mehr die Nr. 1.
    1. Antwort von Fred Savage  (Fred(T/B))
      Roman Hoesly
      sorry, das stimmt aber net. Ganz im Gegenteil gäbe es net diese Anpassung hätte er jetzt viel mehr punkte Vorsprung, da nadal und thiem sehr viele punkte net verteidigen konnten. Aber verzweifelte Verschwörung Theorien sind natürlich erlaubt.
  • Kommentar von Philipp Spuhler  (PSp)
    Diese Anpassungen wurden nicht wegen Roger Federer gemacht,sondern um ausgleichende Gerechtigket.
  • Kommentar von Bengt Olav Stromberg  (B.O.S.)
    Von der Anpassung profitieren Spieler, die 2020 wenig spielten, bspw. Federer. Sicher ist aber, hätte Medvedev AO gewonnen, wäre er mit der normalen Regel Nummer 1 gewesen. Das hätte Diskussionen geben können. Abgesehen davon ist das Ranking aber nicht der Rede wert. SRF täte besser daran, endlich grundlegend über die Dopingproblematik im Tennis zu schreiben, etwa darüber, dass die finanziellen Mittel gar nicht ausreichen, um die Proben lückenlos zu analysieren. Das aktuelle System ist ein Witz.