Zauberschlag und Toiletten-Posse: Kyrgios wie er leibt und lebt

Genie und Wahnsinn liegen bei Nick Kyrgios sehr dicht beieinander: In der Doppelkonkurrenz von Toronto packte der Australier erst einen Traumschlag aus, ehe er sich mit dem Schiedsrichter über einen Toiletten-Gang stritt.

Nick Kyrgios Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Hat seinen eigenen Kopf Nick Kyrgios in Toronto. Imago

Mit Partner Jack Sock, der im Achtelfinal-Einzel Stan Wawrinka unterlag, bestritt Nick Kyrgios in der Nacht auf Freitag in Toronto den Achtelfinal in der Doppelkonkurrenz. Gegen das kanadische Duo Vasek Pospisil/Daniel Nestor verhinderte der Australier beim Stand von 5:6 und 40:40 spektakulär einen Satzball:

Kyrgios' herrlicher Volley zwischen den Beinen durch

Den Satz holten sich dennoch die Kanadier im Tiebreak. Im zweiten Durchgang begann es zu regnen und die Partie wurde kurzzeitig unterbrochen. Kyrgios, wohl von den Wassermassen animiert, musste plötzlich dringendst auf die Toilette.

«Nicht jetzt», entgegnete der Schiedsrichter. Kyrgios will das nicht wahrhaben: «Du erlaubst mir nicht, auf die Toilette zu gehen? Mir platzt gleich die Blase! Es ist ein Notfall!»

Kyrgios' Zwiegespräch mit dem Schiedsrichter

Während sich sein Partner Sock ein Lächeln nicht verkneifen kann, steht Kyrgios auf und beschwert sich beim nächsten Offiziellen. Doch als dieser ihm die Erlaubnis endlich gibt, meint Kyrgios trotzig: «Jetzt muss ich nicht mehr.»