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Zweisatzsieg gegen Anderson Überragender Federer steht im Halbfinal

  • Roger Federer schlägt Kevin Anderson im Miami-Viertelfinal mit 6:0 und 6:4.
  • Der Schweizer zeigt lange Zeit nahezu perfektes Tennis.
  • Im Halbfinal trifft Federer in der Nacht auf Samstag auf den Kanadier Denis Shapovalov (ab 00:00 Uhr live auf SRF zwei).

Bis zum Stand von 6:0, 2:0 für Federer war es eine einzige grosse Show des Schweizers. Der 20-fache Grand-Slam-Sieger schien auf direktem Weg in den Halbfinal. Als dann Anderson nach über 47 Minuten sein 1. Game gewinnen konnte, geriet der Federer-Express aber doch noch leicht ins Stocken.

Der Südafrikaner tankte durch das kleine Erfolgserlebnis viel Selbstvertrauen. Der Aufschlag kam plötzlich besser, auch in den Ballwechseln agierte er sicherer. Federer zog derweil für kurze Zeit eine etwas schwächere Phase ein. Und so war Anderson plötzlich wieder voll drin im 2. Satz.

Episches Game bringt Entscheidung

Die Entscheidung fiel schliesslich beim Stand von 4:4. In einem epischen Game erspielte sich Federer gleich mehrere Breakchancen. Nach über 14 Minuten nutzt er seine 6. Möglichkeit zum 5:4.

«Mein Momentum war ein bisschen unterbrochen, weil Anderson das Break zurückgeholt hatte. Deshalb war es sehr wichtig, dieses Game irgendwie noch zu gewinnen», so Federer. In der Folge servierte er den Match souverän nach Hause und verwertete nach 85 Minuten seinen 1. Matchball zum Sieg.

Legende: Video «War wichtig, dieses Game irgendwie zu gewinnen» abspielen. Laufzeit 01:31 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 29.03.2019.

Federers perfekter 1. Satz

Auf dem Weg zum 6. Erfolg im 7. Duell mit Anderson hatte Federer zuvor phasenweise perfektes Tennis gezeigt. Der Baselbieter retournierte stark, beging kaum Fehler und brachte seinen Gegner mit effizienten Slices immer wieder aus dem Konzept. Zudem begeisterte er das Publikum mit spektakulären Punktgewinnen.

Legende: Video Federer gewinnt spektakulären Ballwechsel abspielen. Laufzeit 00:42 Minuten.
Aus sportlive vom 29.03.2019.

Gleich 3 Mal konnte er dem verunsicherten und äusserst fehlerhaften Anderson im 1. Satz den Aufschlag abnehmen. Auch in Durchgang 2 startete Federer gleich mit einem Break. Den Vorsprung gab er zwar in der Folge noch einmal aus der Hand. Am Schluss feierte er aber doch noch einen hochverdienten Zweisatzsieg.

Nun wartet Shapovalov

Im Halbfinal trifft Federer erstmals überhaupt auf Denis Shapovalov. Der 19-jährige Kanadier setzte sich im Viertelfinal mit 6:7, 6:4 und 6:2 gegen den Amerikaner Frances Tiafoe durch. Den anderen Finalisten machen der Amerikaner John Isner und der Kanadier Félix Auger-Aliassime untereinander aus.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.03.19, 00:00 Uhr

23 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    Federer schlägt X, XX,XXX, alles nur Spieler aus viel tieferen Niveau. Grösserer Gegnern (Nadal, Djokovic etc.) weicht er aus, oder der Spielplan wird so ausgelegt, dass es nicht zu diesen Konfrontationen kommt. Sorry liebe Federer Fans ich sehe sie schon die Nein-Lawine die da kommen wird. Aber seit mal ehrlich. Es wäre ja ein Hohn, wenn Federer diese Gegner nicht bezwingt. Ich möchte Federer mal spielen sehen, gegen einen Gegner auf seiner Augenhöhe.
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    1. Antwort von Lukas Oertig (Oerlu)
      Sie haben schlicht und einfach keine Ahnung. Nadal ist zu diesem Turnier nicht angetreten, Djokovic, Zverev und Thiem (in der Weltrangliste bei Turnierstart noch vor Federer klassiert) sind früh ausgeschieden. Dafür ist Ihrer Logik nach sicher Federer Schuld. Nadal hat vor dem Duell mit Federer am letzten Turnier in Indian Wells aufgegeben, auch Federers Schuld? Anderson ist die Nummer 7 der Welt. Shapovalov, sein nächster Gegner, wird nächste Woche die Top 20 knacken. Alles schwache Gegner?
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    2. Antwort von Daniel Häberlin (Svensk)
      Erstens: Sind denn eigentlich nur Nadal und Đoković "grössere Gegner" für Federer? Gibt doch noch weitere Tennisspieler, die ihr Metier ebenso beherrschen und die Federer auch schon schlagen konnten (Del Potro, Zverev, Thiem u. a.). Zweitens: Haben Sie die Saisons 2017/2018 verschlafen? Federer landete in dieser Zeit mehrere Siege gegen Nadal, Del Potro und Wawrinka. Übrigens: Nadal und Đoković haben auch schon gegen vermeintlich schwächere Gegner verloren (obwohl sie jünger als Federer sind).
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  • Kommentar von Cornelia Back (momorge)
    warum (Giacobbo) ?
    sie sind spassbremse nummer 1 . !!!
    what else is new?
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  • Kommentar von Alfred Signer (Giacobbo)
    Klar, wir sind begeistert von diesem Match. R.F. schenkt uns Zuschauer bald schon seit 20 Jahren beglückende Momente. Geniessen wir das, egal was noch folgt. Allzu häufig habe ich schon erlebt, dass King Roger nach vier blendend gespielten Runden in ein Loch fällt... Seine biologische Uhr tickt und tickt - leider.
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