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Die Schweiz siegt gegen Weissrussland
Aus sportpanorama vom 17.09.2017.
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Davis Cup Die Schweiz schafft den Klassenerhalt

Die Schweiz bezwingt Weissrussland in der Davis-Cup-Barrage nach 1:2-Rückstand noch 3:2. Henri Laaksonen und Marco Chiudinelli holen am letzten Tag die entscheidenden Siege.

  • Die Schweiz verbleibt im Davis Cup dank des 3:2 gegen Weissrussland in der Weltgruppe der besten 16 Nationen.
  • Henri Laaksonen gelingt eine Reaktion auf sein desaströses Auftaktspiel vom Freitag und gleicht zum 2:2 aus.
  • Marco Chiudinelli gewinnt danach auch sein zweites Einzel und sichert der Schweiz den entscheidenden Punkt.

Die Schweizer waren gegen Weissrussland mit einem 1:2-Rückstand in den finalen Tag gestartet. Und sie wussten mit dem Druck umzugehen: Nachdem Henri Laaksonen ausgeglichen hatte, überzeugte auch Marco Chiudinelli. Der Baselbieter bezwang Jaroslaw Schyla 6:4, 6:3 und 6:4.

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Chiudinelli: «Gut möglich, dass dies der Abschluss war»
Aus sportlive vom 17.09.2017.
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Der 36-jährige Chiudinelli spielte gegen die Weltnummer 266 seine Erfahrung aus, erwies sich vor allem bei den «Big Points» als der abgeklärtere Mann. Er musste nur zwei Breakbälle abwehren und verwertete seinerseits 3 von 9 Möglichkeiten. Der Sieg geriet nie in Gefahr.

Laaksonen nur mit kleinem Zwischentief

Zuvor hatte Henri Laaksonen die geforderte Reaktion auf seinen schwachen Auftritt vom Freitag und die Kritik von Teamchef Severin Lüthi gezeigt: Beim 6:2, 6:2, 5:7, 6:2 hatte er Dimitri Schyrmont (ATP 333) über weite Strecken im Griff.

Der Schweiz-Finne startete druckvoll und dominierte insbesondere im 2. Satz, als er beide seiner Break-Chancen nutzte. Der 25-Jährige steuerte auf einen souveränen Sieg zu, erspielte sich auch im 3. Durchgang 9 Breakbälle. Verwerten konnte er allerdings keinen davon, stattdessen gab er den Satz völlig überraschend ab.

Oberschenkelprobleme bei Schyrmont

Doch Laaksonen zeigte sich vom Schock gut erholt: Im vierten Satz ging er erneut früh mit Doppelbreak in Führung und gab diese nicht mehr ab. Vor allem in den Vorhand-Duellen war er klar stärker. Schyrmont bekundete derweil auch körperliche Probleme, liess sich am Oberschenkel behandeln.

Sendebezug: SRF info, Live, 17.09.2017, 13.20 Uhr.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Michaël Bieri  (wasauchimmer)
    Es scheint so als ob die CH-Spieler nicht besonders eins sind mit dem Coach Severin Lüthi wenn man sich die Bilder anschaut nach den Siegen heute. Nur so ein Eindruck...
  • Kommentar von Daniele Röthenmund  (Daniele Röthenmund)
    Mehr chrampf als Glanz! Man hat nichts Sensationelles geschaffen!
    1. Antwort von Michaël Bieri  (wasauchimmer)
      Na ja, was sollte auch Sensationelles geschaffen werden gegen solch einen Gegner. Ich finde man sollte Marco Chiudinelli und Henri Laaksonen Respekt zollen für den Auftritt. Immerhin haben sie die Schweiz so in der Weltgruppe gehalten. Danke dafür an Marco und Henri.
  • Kommentar von Alfred Reist  (Fredi)
    Gut gemacht! Ich finde es allerdings ein völlig unsportliches Verhalten, wenn man sein Racket einfach wegwirft und auf den Boden knallt !!!