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Legende: Video Federer, Wawrinka und Lüthi nach dem 1. Tag in Lille abspielen. Laufzeit 04:46 Minuten.
Aus sportaktuell vom 21.11.2014.
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Davis Cup Federer: «Bereit, drei Tage in Folge zu spielen»

Das Schweizer Davis-Cup-Team liess sich vor dem Doppel am Samstag noch nicht in die Karten Blicken. Nach dem ersten Spieltag werden aber plötzlich wieder Federer und Wawrinka für einen Einsatz gegen Benneteau/Gasquet gehandelt. Vieles deutet auf eine Nomination der Olympiasieger von 2008 hin.

«Ich werde mich definitiv zur Verfügung stellen, wenn ich merke, dass ich richtig Tennis spielen kann. Am Ende der Partie war das der Fall.» Roger Federer gab sich nach seiner gestrigen 3-Satz-Niederlage bedeckt über einen möglichen Einsatz im Davis-Cup-Doppel am Samstag. Fest steht für den Schweizer Teamleader: «Entweder Stan und ich oder Marco und Michi.»

Olympiasieger gegen Doppel-Spezialisten?

Dass die Olympiasieger von Peking 2008 gegen das französische Duo Julien Benneteau und Richard Gasquet antreten werden, hängt vor allem von Federers Rücken ab. Die Schmerzen haben ihn auf dem Platz zwar nicht belastet, dennoch schien er im ersten Auftritt nicht im Vollbesitz seiner Kräfte zu sein.

Die Verletzung scheint eher psychisch als physisch auf dem Schweizer zu lasten. Dennoch stellt Federer klar: «Ich bin bereit, drei Tage in Folge zu spielen» und lässt damit Captain Severin Lüthi alle Möglichkeiten offen.

Legende: Video Federer ist bereit für das volle Programm (französisch) abspielen. Laufzeit 01:03 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 22.11.2014.

Lüthi: «Hoffen fürs Wochenende»

Doch auch Severin Lüthi liess die Katze am Freitag noch nicht aus dem Sack. Die aufsteigende Tendenz bei Federer blieb im Hinblick auf die Nomination jedoch nicht ohne Folgen: «Er war am Schluss besser als am Anfang. Das lässt hoffen fürs Wochenende», gab Lüthi zu Protokoll.

Wawrinka in Topform

Vor lauter Rückenproblemen bei Federer darf aber die Leistung von Stan Wawrinka nicht vergessen gehen. Der Romand präsentierte sich gegen Tsonga in Bestform und hat damit auch seinen Teamkollege beeindruckt: «Es beruhigt mich, dass Stan so super gespielt hat», sagte Federer.

Der «Marathonmann» selbst opfert sich ganz für die Mannschaft auf: «Ich bin immer bereit zu spielen und mich drei Tage in den Dienst der Mannschaft zu stellen.» Für das Doppel gemeldet sind zwar immer noch Marco Chiudinelli und Michael Lammer. Es können aber noch bis spätestens eine Stunde vor Spielbeginn Änderungen vorgenommen werden. Einer Reunion der Olympiasieger steht also nicht viel im Weg.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.11.14 13:40 Uhr

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Das Doppel zwischen Frankreich und der Schweiz zeigen wir Ihnen am Samstag ab 15:10 Uhr live auf SRF zwei oder auf www.srf.ch/sport.

21 Kommentare

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  • Kommentar von Johann Bodinus, Basel
    Die richtige Entscheidung!!! Lammer/Chidui würden wohl ohnehin verlieren. Daher ist es egal, was Fedrinka machen, aber immerhin erhält RF somit die dringendst benötigte Trainingseinheit auf Wettkampfniveau! Am Sonntag dürfte er dann eingespielt sein und sein Einzel gewinnen, dann liegt es an Wawrinka, den Sack zuzumachen.
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  • Kommentar von Jan Backhand, Zürich
    Wawrinka scheint zwar in Form zu sein, spielt den Volley aber wie ein schlechter Junior. Da gibts viele 2.Ligaspieler, die das besser können! Und Fedi ist im Doppel auch nur gut, wenn der Service top kommt (und das scheint mit angeschlagenem Rücken unwahrscheinlich). Drum: auf Exploit von Lammer/Chiudinelli hoffen und Wawrinka/Fedi für Sonntag schonen.
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  • Kommentar von Tennis-Wettkampftrainer, Bern
    Fühlt sich Roger bereit heute und morgen spielen zu können (ist laut Federer der Fall), gibt es nur eine richtige Aufstellung fürs Doppel: FEDRINKA!!!
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