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Wohl ohne Konsequenzen Schweiz verliert Davis-Cup-Barrage gegen Schweden

Legende: Video Schweiz unterliegt Schweden abspielen. Laufzeit 03:19 Minuten.
Aus sportpanorama vom 16.09.2018.
  • Debütant Sandro Ehrat verliert das entscheidende 4. Einzel gegen Jonathan Mridha mit 6:4, 3:6, 4:6, 6:7
  • Zuvor gelang Henri Laaksonen mit einem Sieg gegen Markus Eriksson der Ausgleich zum 2:2.
  • Trotz der Niederlage steigt die Schweiz durch die Davis-Cup-Reform wohl nicht aus der Weltgruppe ab.

Am Ende hätte es in Biel ein Debütant richten sollen. Captain Severin Lüthi setzte für das entscheidende 4. Einzel nicht auf Marc-Andrea Hüsler, sondern auf Sandro Ehrat. Bei seinem ersten Einsatz im Davis Cup forderte die Weltnummer 1211 Jonathan Mridha, seinerseits die Nummer 1094 der Welt.

Ehrat gelang zwar ein Auftakt nach Mass, und der 27-Jährige entschied den Startsatz dank einem frühen Break für sich. Danach wirkte der Schaffhauser aber je länger je mehr gehemmt.

Während Ehrat abbaute, legte Mridha zu. Der 23-Jährige servierte stark, kam meist locker durch seine Aufschlagspiele und sicherte sich die Sätze 2 und 3. Im 4. Durchgang hielt Ehrat wieder besser mit, kam beim Stand von 5:5 gar zu zwei Breakchancen. Im Tiebreak behielt Mridha schliesslich das bessere Ende für sich und sicherte Schweden den Sieg.

Laaksonen wird Favoritenrolle gerecht

Zuvor war Henri Laaksonen gegen Markus Eriksson der Ausgleich zum 2:2 gelungen. Der Schweizer Teamleader hatte bereits am Freitag für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt. Laaksonen war seinem Gegner in allen Belangen überlegen. Den 3. Satz verlor er absolut unnötig, spielte seine Überlegenheit danach aber aus und gewann 6:2, 6:2, 6:7, 6:1.

Schweiz dank Nationen-Ranking wohl weiter dabei

Unmittelbare Konsequenzen – den Abstieg aus der Weltgruppe – hat die Niederlage gegen Schweden nicht. Ab kommender Saison wird der Davis Cup in einem neuen Format ausgetragen. Die acht Playoff-Sieger qualifizieren sich für die 1. Runde - genauso aber auch zwölf weitere Teams dank ihrem ITF-Ranking.

Zu diesen zwölf Mannschaften wird aller Voraussicht nach auch die Schweiz zählen. Absolute Gewissheit wird aber erst das am Montag publizierte Ranking bringen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.09.18, 13:00 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Seppli Moser (Moser)
    schweiz steigt dennoch auf oder dennoch nicht auf? srf habt ihr das richtig kommentiert? der kommentator hat ein nicht gesagt..oder meinte er schweden
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  • Kommentar von Josef Graf (Josef Graf)
    Sehr schade, dass auch vom Weltklasse-Coach Lüthi (Trainer des Jahres) nichts Entscheidendes zu den Spielern hinüber gekommen ist. Statt aufmunternde Freude nach gelungenen Ballwechseln zu zeigen, klatschte er jeweils ohne Emotionen lediglich routinemässig in die Hände. Man könnte sich ohnehin fragen, ob er der richtige Mann am richtigen Platz ist, weil er sich ja sonst praktisch seit Jahren fast immer bei Federer aufhält und sich nicht mit schlechteren Spielern abgibt.
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  • Kommentar von Dorothee Meili (DoX.98)
    Auch ich habe den Jungmännern eigentlich gerne zugeschaut, nerve mich aber mehr und mehr über die Kommentare: das erste Mal, da ich den Ton dazunahm, war hin und her über schwedische Namen/Aussprache die Rede. Das zweite Mal über Muskeln von Nadal! Dies, als gerade ersichtlich war, dass Sandro Ehrat nicht mehr beweglich, und schon gar nicht kräftig ist. Was soll dieses "Getalke"? Es ist ja TV, also Radiokommentar wäre längst Feuer! Schade nur, dass ohne Ton auch die Ambience-Geräusche fehlen?!
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    1. Antwort von Josef Graf (Josef Graf)
      Ich stimme Ihnen zu, Frau Meili, und zwar bezüglich aller Tennis-TV-Übertragungen von SRF. Die unkommentierten Live-Streams gefallen mir da wesentlich besser. Wenn schon kommentiert, dann würde ein einziger Kommentierender vollauf genügen.
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    2. Antwort von Esther Zängeler (EZtop)
      Oh ja, meine Worte! Ich wünsche mir schon lange eine Taste wo ich ohne Kommentar die Spiele geniessen kann. Ich habe mir sogar die teure ATP app gekauft um keine CH-Kommentare hören zu müssen. Oder ich schalte auf eurosport, da ist mir sogar Boris Becker noch lieber als das Gequatsche der zwei Muppetpuppen von srf.
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