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4. Titel in Wimbledon Djokovic lässt Anderson keine Chance

  • Novak Djokovic gewinnt nach 2011, 2014 und 2015 seinen 4. Wimbledon-Titel.
  • Im Final fertigt er einen angeschlagenen Kevin Anderson mit 6:2, 6:2, 7:6 (7:3) ab.
  • Ab Montag wird Djokovic erstmals nach knapp 9 Monaten wieder in den Top Ten der Weltrangliste geführt.

Kevin Anderson fehlten nach seinem Marathon-Match gegen John Isner schlicht die Kräfte, um Novak Djokovic auf dem Weg zu dessen 13. Grand-Slam-Titel zu stoppen. Zwar hatte auch der Serbe ein episches Halbfinal-Duell gegen Rafael Nadal hinter sich, doch konnte er auf die deutlich grösseren Energie-Reserven zurückgreifen.

Djokovic in allen Belangen überlegen

Insbesondere in den ersten beiden Durchgängen war der Klassenunterschied augenfällig. Djokovic retournierte gewohnt stark, dominierte die Ballwechsel von der Grundlinie aus und hatte gegen den eigentlichen Service-Spezialisten Anderson sogar beim Aufschlag Vorteile. Einem ersten Break liess er in beiden Durchgängen jeweils ein zweites folgen. Nach etwas mehr als einer Stunde waren die Weichen auf Sieg gestellt.

Anderson dagegen kam mit seinem sonst so starken Service kaum zu einfachen Punkten, schlug bis zum 3. Satz nur 4 Asse. Am Ende waren es deren 10. Für den 2,03 grossen Aufschlaghünen ein eher bescheidener Wert.

Legende: Video Anderson rutscht weg – Djokovic punktet abspielen. Laufzeit 00:44 Minuten.
Aus sportlive vom 15.07.2018.

Erst in Satz 3 entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Beim Stand von 4:5 und später bei 5:6 sah sich Djokovic mit insgesamt 5 Satzbällen konfrontiert, wehrte diese aber allesamt souverän ab. Das Tiebreak musste entscheiden, und ausgerechnet da liess Anderson der Service wieder im Stich. Djokovic zog schnell mit 2 Minibreaks davon und gab diese nicht mehr her.

Sprung auf Rang 10

Dank dem Triumph in Wimbledon wird Djokovic am Montag erstmals seit Ende Oktober 2017 wieder in den Top Ten der Weltrangliste geführt werden. Auch Anderson dürfte seiner Final-Niederlage in dieser Hinsicht etwas Positives abgewinnen: Mit Position 5 wird er kommende Woche so hoch klassiert sein wie noch nie zuvor in seiner Karriere.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 15.07.2018, 15:00 Uhr.

40 Kommentare

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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Richtig Herr Imhof! Fred Savage verwechselt immer wieder das Sportal mit "einer Poliplattform" wo er seine "nationalistischen Parolen" zum Ausdruck bringt! Geht so gar nicht Herr Sovage und für sie gilt: Die rote Karte!
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  • Kommentar von André Piquerez (Nemesis1988)
    Der Halbfinal gegen Nadal war der vorgezogene Final. Alle Zuschauer hatten wohl erwartet, dass Nadal gegen Federer im Final spielt oder Federer gegen Djokovic. Aber dieser Final war wohl einer der wenigen bei denen keine Spannung vorhanden war weil von Anfang an klar war wer gewinnen wird...
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  • Kommentar von hans imhof ("Hans Imhof")
    @ Fred Savage. Ihre Aussagen kommen aber einfach nicht freundschaftlich rüber, sondern sind puure Provokation. Wir sind hier in einem schweizer Forum, da erwarten wir auch, dass sie sich gegenüber Federer immer noch mit einem gewissen Anstand und respekt äussern, sowie es sicherlich auch viele respektvoll über Djokovic äussern. Wieso akzeptieren sie nicht einfach, dass beides Ausnahmesportler sind, aber federer halt eine einmalige Karriere hat, welche wohl auch nicht von Novak getoppt wird?
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    1. Antwort von Erich Singer (liliput)
      Super Kommentar. Danke!
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