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Zusammenfassung Djokovic - Bautista Agut
Aus Sport-Clip vom 12.07.2019.
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6. Finalteilnahme in Wimbledon Djokovic wird bedrängt, aber nicht gestoppt

  • Mehr als ein Satzgewinn liegt für Roberto Bautista Agut (Sp/ATP 22) im Wimbledon-Halbfinal gegen Novak Djokovic nicht drin.
  • Die Weltnummer 1 setzt sich in 168 Minuten mit 6:2, 4:6, 6:3, 6:2 durch.
  • Somit steht der Titelverteidiger bei seiner 15. Teilnahme zum 6. Mal im Endspiel. 4 Mal hat er im All England Club schon triumphiert.
  • Die 5. Trophäe wird Djokovic am Sonntag von Roger Federer streitig gemacht.

Es dauerte seine Zeit, ehe Roberto Bautista Agut im 1. Grand-Slam-Halbfinal seiner Karriere angekommen war. Seit seinem Einstieg als Profi musste der Spanier 14 lange Jahre und 26 Major-Teilnahmen auf dieses Highlight warten. Dann versagten ihm im entscheidenden Moment die Nerven.

Die Weltnummer 22 erwischte gegen Favorit Novak Djokovic (ATP 1) einen katastrophalen Auftakt und reihte Fehler an Fehler. Bautista Agut lag früh 0:3 im Hintertreffen – somit war der 1. Umgang, ohne eine einzige Breakchance für ihn, abgeschrieben.

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Live-Highlights bei Djokovic - Bautista Agut
Aus sportlive vom 12.07.2019.
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Der Knackpunkt: Ein epischer Ballwechsel

Der 31-Jährige fand den Tritt mit Verzögerung doch noch. Nach dem 2:6-Fehlstart leistete er dem Serben zumindest kurzzeitig erbitterten Widerstand. In Durchgang 2 verschoben sich die Stärkeverhältnisse komplett. Hier blieb der Underdog bei eigenem Aufschlag unantastbar und verwaltete seinerseits einen frühen Break-Vorsprung zum Satz-Ausgleich (6:4).

Djokovic hatte auch in der Folge zu beissen. Der Service-Durchbruch zum 4:2 mit der ersten und einzigen Chance in Satz 3 – und vor allem das folgende Game – lenkte die Partie schliesslich in für ihn gewünschte Bahnen.

  • Bautista Agut hat zwar umgehend zwei Möglichkeiten zum Re-Break.
  • Doch der Weltranglisten-Erste bleibt standhaft. Er provoziert zunächst einen einfachen Vorhand-Fehler und wehrt hinterher auch den 2. Breakball mit diesem Kraftakt ab:
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45 Mal übers Netz – die beiden schenken sich nichts
Aus sportlive vom 12.07.2019.
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Der 32-jährige Wimbledon-Champion der Jahre 2011, 2014, 2015 und 2018 steuerte danach leichtfüssig auf die Führung mit 2:1 Sätzen zu. Von dieser Erfolgswelle musste er, der offensiv brillant aufspielte und ungewohnt oft ans Netz stürmte, bis zum Schluss nicht mehr runter.

Das Ende: Eine Machtdemonstration

Bautista Agut, der zuletzt in der laufenden Saison mit 2 Siegen über Djokovic in Doha und Miami aufgewartet hatte, fand nämlich auf einmal wieder nicht mehr die Mittel, um den Titelverteidiger bedrängen zu können. So wurde der letzte Schritt auf dem Weg in seinen 6. Wimbledon-Final zu einer Gala für «Djoker».

Sendehinweis

Verfolgen Sie das Männer-Endspiel aus Wimbledon am Sonntag live ab 15 Uhr auf SRF zwei oder in unserer Sport App mit Stream und Ticker.

Am Sonntag steht nun das 48. Kräftemessen zwischen dem Serben und Roger Federer (ATP 3) bevor. Djokovic liegt im Head-to-Head mit 25:22 vorn, und er gewann auch die ersten beiden Wimbledon-Endspiele gegen den «Maestro» (2014 und 2015).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12.07.2019 14:00 Uhr

12 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump  (Juha Stump)
    T. Maric: Die Abneigung der meisten Schweizer gegen Djokovic liegt vor allem darin, dass sie Angst davor haben, dass er ihren Liebling RF eines Tages mit der Anzahl GS-Titel überholen könnte. Das zeigt sich auch an so primitiven Kommentaren wie "Hau den Djoko weg!", "Putz den Djoko weg!" oder "Rock den Serben!". Einer mit Ecken und Kanten ist mir lieber als ein angepasster Schleimer, der überall der Publikumsliebling sein will und oft genug auch noch mit den Gefühlen der Zuschauer spielt.
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  • Kommentar von Tomislav Maric  (Rick Parfitt)
    No1es Reaktion nach dem Satzgewinn war nur all zu verständlich. Das klatschen der „feinen Engländer“ bei einem Netzroller gegen den Aufschlagenden ist nämlich erbärmlich. So wie viele Kommentare hier. Ich freue mich auf Sonntag.
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    1. Antwort von Roland Gasche  (NachDenker)
      @Maric, zugegeben, das Verhalten der Zuschauer, es waren ja nicht ausschliesslich Engländer da im Gegenteil, war nicht ok und auch nicht fair.Es wäre aber auch fair rauszufinden warum das immer wieder Djokovic passiert, anstatt zu jammern.Ich denke Sie wissen warum, nur zugeben ist halt hart.@Känzig, gleich von Hass zu sprechen weil jemand einen Spieler unsympathisch findet ist Blödsinn.Hassen Sie jeden Menschen den Sie unsympathischen finden?Falls ja, lassen Sie sich sofort behandeln!
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    2. Antwort von Philipp Kostek  (kost)
      Achso, nur weil ein Satz mit einem Netzroller endet, darf also das Publikum nicht für den gespielten Satz applaudieren?! Grandiose Logik.
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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Leider hat er gewonnen. Sich wieder wenig Freunde gemacht mit seiner arroganten Art und dem gemotze gegen das Publikum nach dem 2. Satz.
    Er verdient keinen Respekt denn er zeigt auch wenig davon.
    Wenn er mal weg ist wird man ihn nicht vermissen.
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    1. Antwort von Marianne Känzig  (Marianne Känzig)
      Aber Ihr Hass auf Nole wird bestimmt bleiben. Bis in alle Ewigkeit.
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