Es ist ein «grosser Tag für das amerikanische Herrentennis», schrieb die New York Post. Mit Frances Tiafoe, Ben Shelton und Taylor Fritz ( mit seinem 3-Satz-Sieg gegen Dominic Stricker ) erreichten gleich 3 US-Amerikaner an den US Open die Runde der letzten 8, so viele wie seit 2005 nicht mehr.
Den amerikanischen Freudentag machte Coco Gauff komplett. Sie schlug die dänische Rückkehrerin Caroline Wozniacki in 3 Sätzen. «Es ist wirklich grossartig, ich bin so glücklich», schwärmte die Weltranglisten-6. «Es ist wirklich aufregend für das Tennis in Amerika.»
US-Männer warten seit 20 Jahren auf einen Titel
Die New York Times rief vor lauter Jubel per Überschrift gleich den Tennis-Unabhängigkeitstag aus: «Bei den US Open fühlt es sich an wie am 4. Juli.» Seit dem Triumph von Andy Roddick vor 20 Jahren wartet das amerikanische Herrentennis auf einen Sieg bei den US Open. Bei den Frauen war Sloane Stephens 2017 die letzte einheimische Siegerin.
Und auch bei den Frauen könnte es noch ein Trio im Viertelfinal werden. Am Montagabend (Schweizer Zeit) messen sich Madison Keys und Jessica Pegula im amerikanischen Direktduell, zudem hofft Peyton Stearns auf einen Überraschungscoup gegen Marketa Vondrousova (CZE).
Das der Weg zum Titel (zumindest bei den Männern ) noch lang sein dürfte, stellte Novak Djokovic gleich nach seinem Sieg gegen Borna Gojo klar. «Drei Amerikaner in den Viertelfinals, das ist grossartig für das amerikanische Tennis», sagte der Weltranglisten-Zweite, befand aber gewohnt selbstbewusst: «Ich bin bereit».