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7. Australian-Open-Final Federer nach Chung-Aufgabe im Endspiel

  • Roger Federer steht zum 7. Mal im Australian-Open-Final
  • Hyeon Chung muss im Halbfinal beim Stand von 1:6, 2:5 aufgeben
  • Im Endspiel kommt es zum Duell mit Marin Cilic

Beim Stand von 1:6, 1:4 rief Hyeon Chung (ATP 58) den Physiotherapeuten. Der Südkoreaner hatte mit Blasen am linken Fuss zu kämpfen. Zwar kehrte er anschliessend noch einmal auf den Court zurück, warf aber wenig später das Handtuch.

Legende: Video Chung lässt sich behandeln – und gibt wenig später auf abspielen. Laufzeit 00:56 Minuten.
Aus sportlive vom 26.01.2018.
Ich bin natürlich unglaublich glücklich, im Final zu stehen. Aber nicht auf diese Art und Weise.
Autor: Roger Federer

«Ich habe im zweiten Satz gemerkt, dass er etwas langsamer wurde, aber ich wusste nicht, wie schlimm es ist. Ich weiss aber aus eigener Erfahrung, wie schmerzhaft es ist, mit Blasen zu spielen. Ab einem gewissen Punkt geht es einfach nicht mehr», erklärte Federer im Platzinterview.

Der Schweizer machte kein Geheimnis daraus, dass er sich einen «sportlicheren» Ausgang der Partie gewünscht hätte. «Ich bin natürlich unglaublich glücklich, im Final zu stehen. Aber nicht auf diese Art und Weise», so der 36-Jährige.

Federer von Beginn weg der Chef

Chung hatte in seinem ersten Grand-Slam-Halbfinal von Beginn weg auf verlorenem Posten gestanden. Mit einem taktisch klugen Schachzug eröffnete Federer die Partie. Der Schweizer gewann den Münzwurf und liess – für ihn ungewohnt – den Gegner zuerst servieren.

Die Taktik ging voll auf: Chung begann nervös und musste seinen Aufschlag sogleich abgeben. Zwar erspielte sich der Südkoreaner sofort eine Chance zum Rebreak, konnte diese aber nicht nutzen. Fortan spielte nur noch Federer – bis Chung im zweiten Satz aufgab.

  • Federer machte bei erstem Aufschlag in 94 Prozent der Fälle den Punkt
  • 38 seiner 50 Returns landeten im Feld
  • Federer schlug in nur 62 Minuten 24 Winner
  • Er gewann 24 Punkte mehr als Chung (57/33)

Showdown gegen Cilic

Damit kommt es am Sonntag (9:30 Uhr live SRF info) zum Endspiel gegen Marin Cilic (ATP 6). Die beiden bestritten im letzten Jahr den Wimbledon-Final – mit dem besseren Ende für Federer. Die Bilanz der Direktbegegnungen führt der Schweizer mit 8:1 an, die einzige Niederlage kassierte er 2014 im US-Open-Halbfinal.

Legende: Video Günthardt: «Federer wurde noch nicht wirklich gefordert» abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 26.01.2018.

Sendehinweis

Verfolgen Sie den Australian-Open-Final zwischen Roger Federer und Marin Cilic am Sonntag ab 9:15 Uhr live auf SRF zwei und in der Sport App.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 26.1.18, 9:25 Uhr

20 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Demmler (Ursula Demmler)
    Auch RF musste schon abbrechen!
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  • Kommentar von Aurelio Boschetti (Auri)
    Schade für Chung doch hätte heute kein Unterschied gemacht!Unglaublich das immer noch Leute schreiben das federers Zeit schon lange vorbei wäre!Was für ein genialer Spieler wir lieben dich einfach
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  • Kommentar von Miklos ARPAS (M.Arpas)
    An Ilse König Geschätzte Schreiberin! Als Federer-Fan - für mich ist er der einzige MAESTRO für alle Zeiten!! - sah ich, wie Chung Djokovic und die anderen heim schickte!! -Wenn er in gleicher Gesundheitsfassung befunden hätte, hätte Roger das Kürzere gezogen. -Man braucht seine Augen nicht nur zum Partitur-Studieren...
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    1. Antwort von M. Keller (MK)
      @ARPAS - " hätte, hätte Fahrradkette !! ". Können Sie Ihre Behauptungen und/oder Mutmassungen auch konkret beweisen/belegen? Wohl eher nicht. Ich habe nur folgende Bemerkung dazu; wenn ein Spieler mit 36, und da meine ich nicht nur RF, sondern alle, in einem GS-Halbfinal oder sogar im GS-Final stehen, handelt es sich hierbei nicht um eine "Eintagsfliege" und kann auch nicht auf die Tagesform zurück zu führen sein. Aber dies verstehen oder wollen nicht alle verstehen.
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    2. Antwort von Ilse König (königin)
      Wenn Sie ein Ahnung von Tennis hätten, würden Sie verstehen, dass es mehrere Arten (man nennt das Taktik) gibt, Tennis zu spielen. Eine ist z.B. von der Grundlinie aus (Chungs Spezialität), die andere z.B. die Bälle mit Slice zurück zu spielen oder eben, die Ballwechseln so kurz zu halten, dass der technisch eher einfach beschlagene Spieler Chung damit überfordert ist. Es war alles zu schnell und zu präzise. Seinen Plan hat er bravurös umgesetzt.
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