Zum Inhalt springen

Header

Video
Zusammenfassung Djokovic - Thiem
Aus sportpanorama vom 02.02.2020.
abspielen
Inhalt

8. Titel an Australian Open Nimmermüder Djokovic verteidigt Melbourne-Thron gegen Thiem

  • Novak Djokovic gewinnt einen atemberaubenden Melbourne-Final gegen Dominic Thiem mit 6:4, 4:6, 2:6, 6:3, 6:4.
  • Für den Serben ist es der 8. Titel an den Australian Open und der 17. Grand-Slam-Triumph insgesamt.
  • Djokovic löst Rafael Nadal am Montag wieder als Weltnummer 1 ab.

Er wackelte. Gefallen ist Novak Djokovic aber nicht. Der Serbe legte im Final der Australian Open einmal mehr eine Demonstration seiner mentalen Überlegenheit an den Tag und rang einen aufopferungsvollen Dominic Thiem nieder. Nach 3:59 Stunden machte Djokovic seinen 8. Titel in Melbourne mit dem ersten Matchball perfekt. Grand-Slam-Triumph Nummer 17 für den «Djoker».

Video
Djokovic verwertet den Matchball zum 17. Grand-Slam-Titel
Aus Sport-Clip vom 02.02.2020.
abspielen

Schlüsselszene zu Beginn des 4. Satzes

Auf der Suche nach einem Knackpunkt in einem über weite Strecken ausgeglichenen und fesselnden Final gelangt man an den Start des 4. Umgangs. Mit einer 2:1-Satzführung im Rücken erspielte sich Thiem beim Stand von 1:1 eine Breakchance. Einen guten aber nicht perfekten Volley von Djokovic wusste der Österreicher nicht mit einem Passierball zu kontern. Der Breakball war weg. Und mit ihm die Chance, dem Serben womöglich den Zahn zu ziehen.

Djokovic fand in der Folge ein Mittel, die Ballwechsel wieder zu verlängern. Der 32-Jährige setzte Thiem mit seinen starken Returns unter Druck und wurde mit dem Servicedurchbruch zum 5:3 belohnt. Kurz darauf war der 5. Satz Tatsache.

Dort sorgte Djokovic schon früh für die entscheidende Differenz. Beim Stand von 1:1 leistete sich Thiem einen Vorhandfehler zu viel und musste seinen Aufschlag abgeben. Trotz 2 weiteren Breakchancen schaffte Thiem die Wende nicht mehr.

Video
Live-Highlights Djokovic - Thiem
Aus Sport-Clip vom 02.02.2020.
abspielen

Dritte Finalniederlage für Thiem

Dabei hatte es nach dem 3. Satz danach ausgesehen, als könnte Thiem als erst zweiter Österreicher nach Thomas Muster (French Open 1995) einen Grand-Slam-Titel holen. Der 26-Jährige steigerte sich nach verlorenem Startsatz gewaltig und brachte Djokovic mit seinem powervollen Grundlinienspiel an den Rand der Verzweiflung.

Dennoch reichte es am Ende nicht zu seinem ersten Finalsieg an einem Major-Turnier. Bereits seine beiden ersten Endspiele hatte Thiem bei Roland Garros 2018 und 2019 gegen Rafael Nadal verloren.

Djokovic zurück auf dem Tennis-Thron

Thiem kann sich damit trösten, dass er ab Montag in der Weltrangliste einen Sprung von 5 auf 4 macht. Vor der Nase hat der Niederösterreicher «nur» noch die «Big Three».

Roger Federer bleibt auf Position 3. An der Spitze kommt es jedoch wieder zur Rochade zwischen Djokovic und Nadal. Der Serbe liegt neu mit 325 Punkten vor dem Spanier.

Sendebezug: SRF info, sportlive, 02.02.2020, 09:30 Uhr

71 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Keller Mägi  (TennisSport)
    Sascha Mandic haben Sie ein Problem? Zum 1. Artikel: Wir finden es immer noch sehr schade, hat es Thiem nicht geschafft ;-). Es ist normal, dass jeder seine bevorzugten Spieler hat (wir hassen ND nicht, wir mögen seine Art SICH SELBR zu feiern nicht, und nicht den Sieg (für viele gibt es einen Unterschied, sich über einen Sieg zu freuen, oder sich selber zu zelebrieren. Das einzige was er inzwischen kapiert hat, ist, dass er sich nicht mehr das Leibchen vor der Brust reissen sollte).
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hansruedi Ulrich  (Normalbürger)
    So sind sie für alle anderen in der Klasse und Konstanz unerreichbar geworden, wenn sie einmal alle drei zurückgetreten sind, können sie sich gegenseitig die Hand reichen und einander danken dafür.
    Wer ist jetzt der Beste? Keine Ahnung, aber am meisten Eindruck macht mir persönlich RF. Nicht weil ich ein totaler Fan bin von ihm oder er Schweizer ist. Doch wie er den Spagat zwischen Tennis und Familie mit vier Kindern seit Jahren schaukelt, dies müsste ihm ein ND und RN erst einmal nachmachen..
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Der angebliche Spagat, den Sie erwähnen, Herr Ulrich, besteht darin, dass der ganze Familientross (samt Grosseltern und mehreren angestellten Betreuungs- und Lehrpersonen für die Kinder) den "Chef" meistens auf seinen Reisen an die Turniere begleitet und sonst in Dubai logiert. Das Ganze wird offenbar von Mirka Federer organisiert und geleitet. Sie ist diejenige, welche dies "schaukelt". RF selber trägt dazu kaum etwas bei, sondern kann sich auf das Berufliche konzentrieren.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Erlauben Sie mir noch eine Ergänzung, Herr Ulrich. In ersten Kommentar um 09.24 Uhr haben Sie behauptet: "Ich mag dieses Gezeter wer ist der beste und sympathischste Spieler, Federer, Djokovic oder Nadal schon bald nicht mehr lesen." Und dann machen Sie mit Ihren zwei Kommentaren um 09.30 und 09.41 Uhr an diesem "Gezeter" ausführlich mit.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von René Ruf  (RenéR)
      @Josef Graf Ihre Haltung/Meinung zu Federer hinsichtlich Privat- & Familienleben sowie seinem Umfeld ist schon länger bekannt. "....und sonst in Dubai logiert." - dies entspricht nicht der Realität. Bleibt Federer meistens zur Sportlerwahl im Dez. fern, haben Sie kaum Verständnis dafür. Soll er sich im Dez. in der Schweiz auf die AO vorbereiten? Tennis ist nunmal eine WELT-Sportart.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hansruedi Ulrich  (Normalbürger)
    Dann kommt noch die Frage, wer ist der Beste der dreien? RF, ND oder RN? Dies wird man nie genau beantworten können, ganz egal wer am Schluss am meisten GS Siege auf dem Konto hat. Denn keiner der drei wäre jemals so gut geworden, wenn die anderen nicht gewesen wären. Zuerst war RF unerreichbar, dann kam RN und ärgerte den Schweizer. Als ND auftauchte, stellte dieser den Spanier vor Probleme. Und so reiben die drei sich schon jahrelang aneinander, was sie dazu brachte immer besser zu werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen

Mehr aus Grand-Slam-TurniereLandingpage öffnen

Nach links scrollen Nach rechts scrollen