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Achtelfinal-Out gegen Millman Federer ohne Service auf verlorenem Posten

  • Roger Federer verliert an den US Open seinen Achtefinal gegen John Millman mit 6:3, 5:7, 6:7, 6:7.
  • Aufschlag und Return lassen den Schweizer bei der Niederlage immer wieder im Stich.
  • Für Federer ist es die erste Niederlage gegen einen Spieler ausserhalb der Top 50 in New York.

Böses Erwachen für Roger Federer in New York. Eine knappe Stunde nach Geisterstunde musste der Schweizer an den US Open überraschend bereits in den Achtelfinals die Koffer packen. Gegen John Millman, die Nummer 55 der Welt, kassierte der 37-Jährige eine 4-Satz-Niederlage.

Bezeichnend waren die letzten Minuten der Partie. Federer servierte gleich zwei Doppelfehler in Serie und schenkte dem Australier den Sieg so fast.

Legende: Video Federers doppelter Doppelfehler abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus sportlive vom 04.09.2018.

Dabei hatte sich die Sensation zu Beginn nicht unbedingt abgezeichnet. Federer führte 6:3, 5:4 und 40:15 und stand kurz vor der 2:0-Satzführung. Doch dann riss beim 5-fachen US-Open-Sieger der Faden komplett. Mit zwei Breaks in Folge schaffte Millman den Satzausgleich und bestrafte Federer für die für seine Verhältnisse miserable Aufschlagleistung.

Federer lässt Chancen aus

Auch im 3. Durchgang kam der Schweizer zu seinen Möglichkeiten. Doch gleich zu Beginn liess er einen Breakball liegen, im Tiebreak stand er einen Punkt vor dem Satzgewinn und lag plötzlich mit 1:2-Sätzen zurück.

Zwar steigerte sich Federer im 4. Satz noch einmal. Doch selbst das Break zum 4:2 verlieh ihm nicht die nötige Sicherheit. Postwendend gab er seinen Aufschlag ab und stand erneut im Tiebreak, in dem sein Service überhaupt nicht mehr funktionierte.

Schwacher Federer, starker Millman

Am Ende standen 13 Assen 10 Doppelfehler gegenüber. Insgesamt produzierte Federer 77 Fehler. Millman dagegen, der gelegentlich Interclub für den TC Zug spielte, feierte den mit Abstand grössten Sieg seiner Karriere. Der 29-Jährige hatte zuvor noch nie einen Top-10-Spieler geschlagen, geschweige denn den Vorstoss in einen Major-Viertelfinal geschafft.

In der Runde der letzten Acht trifft Millman auf Novak Djokovic. Der Serbe bekundete in seinem Achtelfinal keine Probleme.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.09.18, 02:45 Uhr

44 Kommentare

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  • Kommentar von Rinaldo Del-grande (Rinaldino)
    Wahrlich kein Maestro. RF ist nicht mehr fähig in einem Grand Slam mitzuhalten vor allem wenn es über 3 Sätze geht. Die Chance mit einem Grand Slam Titel die Karriere zu beenden hat er nach den Austrtalien Open verpasst und wird nie mehr kommen. Liebe RF Fan dass müsst ihr einfach einsehen.
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    1. Antwort von Daniel Häberlin (Svensk)
      Oje, wie viele Tennisspieler haben schon das Glück, ihre Karriere mit einem Grand-Slam-Titel abschliessen zu können? Ganz spontan fällt mir da nur Pete Sampras ein, aber das ist wohl die absolute Ausnahme, denn so etwas kann man nicht planen! Apropos Einsehen: Wann sehen denn endlich all die Anti-Federers ein, dass sie sich vor zwei Jahren mit ihrer Prognose, Federer werde nie mehr ein Grand-Slam-Turnier gewinnen, schlichtweg getäuscht haben? Wäre langsam auch einmal Zeit dafür.
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  • Kommentar von tom martini (tomline)
    Trotz der so extrem schlechten Aufschlagleistung und der vielen Fehler im 2. Satz hatte Federer zum Satz aufgeschlagen und 40:15 geführt. Macht er einen der Satzbälle ist es ein anderes Spiel im 3. Satz und Federer gewinnt in 3, wenn auch mit schlechtem Spiel. Aber die Big Points muss man machen, und ist man auch gewohnt von Federer, leider seit dem Delpo Finale in Indian Wells macht er die Big Points nicht mehr so stabil wie man es von ihm kenn. Alles gute, hoffe das kommt schnell wieder
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Wer auch mit 37 seine Billigstklamotten werbewirksam im Scheinwerferlicht der Tennisglamourbühne präsentieren will sollte sich seine Kräfte einteilen. Da ist es wohl nicht dienlich, an jeder Promiparty für die Boulvardjournalisten in die Kameras zu lächeln oder für jeden erdenklichen Schwachsinn Werbefilmli zu drehen. Ein Vermögen von ca. 700.000.000.-- sollten doch reichen, auch für seine Nachkommen.
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