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Bartoli gewinnt in Wimbledon («sportaktuell»)
Aus Sport-Clip vom 06.07.2013.
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Grand-Slam-Turniere Bartoli krönt sich zur Wimbledon-Siegerin

Die Gewinnerin des Wimbledon-Turniers 2013 heisst Marion Bartoli. Die Französin schlug in einem überraschend einseitigen Endspiel die lange Zeit hypernervöse Deutsche Sabine Lisicki 6:1, 6:4. Für Bartoli ist es der mit Abstand grösste Triumph ihrer Karriere.

Sabine Lisicki (WTA 24) war in ihrem 1. Grand-Slam-Endspiel nervlich bis weit in den 2. Satz hinein total überfordert. Sie spielte hypernervös und beging zahlreiche unerzwungene Fehler. Im 2. Satz beim Stand von 1:3 stiegen ihr nach einem ihrer 5 Doppelfehler gar Tränen in die Augen.

Lisicki fing sich zu spät

Erst bei 1:6, 1:5 und Vorteil Bartoli vermochte sich die leicht favorisierte Deutsche zu fangen. Sie wehrte 3 Matchbälle ab und gewann anschliessend 3 Spiele in Serie. Die Berlinerin zeigte nun endlich jenes Tennis, mit dem sie im Turnierverlauf unter anderem die Weltnummer 1 Serena Williams ausgeschaltet hatte.

Doch Lisickis Aufbäumen kam zu spät. Marion Bartoli (WTA 15) erspielte sich die Matchbälle 4 bis 6 und nutzte gleich ihre 1. Chance mit einem Ass. Für die 28-Jährige ist es der insgesamt 8. WTA-Titel und der mit Abstand wichtigste. Für ihren Triumph kassierte sie das Rekord-Preisgeld von 1,86 Millionen Euro. Bartoli gab im gesamten Turnierverlauf keinen einzigen Satz ab.

Bartoli war nervenstärker

«Marion hat verdient gewonnen. Ihr kam sicher entgegen, dass sie schon einmal einen Wimbledon-Final bestritten hatte», sagte Lisicki im Platzinterview unter Tränen. Sie sei überwältigt gewesen von der ganzen Situation, gab die Deutsche zu.

Bartoli hatte ihre Nerven in der Tat besser unter Kontrolle und gewann nach dem 0:1 im 1. Satz 6 Games in Serie und nach dem 0:1 im 2. Umgang 5 Games in Folge. 2007 hatte Bartoli im Endspiel gegen Venus Williams verloren.

Das deutsche Warten geht weiter

Sie sei überglücklich, diese Trophäe in den Händen zu halten, sagte Bartoli. «Davon habe ich geträumt, seit ich 6 Jahre alt war.» Mit ihrem Sieg verhinderte die Französin mit dem unkonventionellen Aufschlag den 1. deutschen Wimbledon-Sieg seit Steffi Graf vor 17 Jahren.

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Lisicki kämpft mit den Tränen (unkommentiert)
Aus Sport-Clip vom 06.07.2013.
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Historische Bryan-Brothers

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Im Doppel-Final der Männer schrieben Bob und Mike Bryan Tennis-Geschichte. Die Zwillingsbrüder gewannen gegen Dodig/Melo 3:6, 6:3, 6:4, 6:4 und sicherten sich den «Bryan-Slam». Die 35-jährigen Kalifornier hatten in den letzten zwölf Monaten Gold an den Olympischen Spielen in London, das US Open, das Australian Open sowie das French Open gewonnen.

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27 Kommentare

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  • Kommentar von K Aus der Au , Frauenfeld
    Traurig, dass man unter Sportartikel so einen Mist lesen muss. Sich über so einen kindischen Scheiss zu streiten. Ich fand den Ausgang der Partie gerecht.
    1. Antwort von Hans Koller , Basel
      Dafür sind solche Plattformen doch da. Danke für ihren tiefgründigen Beitrag. Ich finde es auch schön, dass srf solche (zugegebenermassen nicht sehr hochstehenede) Streitgespräche zulässt. Wir sind hier nicht im Literaturclub.
  • Kommentar von M. Bolder , Muhen
    Das ist vielleicht ärmlich. Da gewinnt Marion Bartoli den Final in Wimbledon und "da unten" haben einige nichts Gescheiteres zu tun, als sich gegenseitig "den Schädel einzuschlagen" wegen Dingen, die mit Bartolis Wimbledon-Sieg absolut nichts zu tun haben. Herzliche Gratulation an Marion Bartoli für ihren hart erarbeiteten Sieg!
  • Kommentar von Stefan Arnold , Unterschächen
    Das ist genau das wo unser Nachbar ihre stärke an sich zu glauben hat da könnten unsere Sportler manchmal eine Scheibe abschneiden ich beneide sie ob dem ob wir das wahrhaben wollen oder nicht es ist nun mal so. Wenn gewisse Leute etwas andres schreiben sind sie nur neidisch, bin noch lange kein Fan der Deutschen aber Realist genug um das Festzustellen.
    1. Antwort von Hans Koller , Basel
      Macht Sinn weil man ja auf Verlierer immer neidisch ist bwaha! Fail!
    2. Antwort von R. von Hohenstein , Dresden
      @Koller: Genau solche Kommentare brauchen wir hier nicht. Herr Arnold hat es gut beschrieben, lernen Sie von uns und es geht besser.
    3. Antwort von Juha Stump , Zürich
      @St. Arnold: Das sehe ich gleich wie Sie. DIES war im Sport während Jahrzehnten DER Unterschied zwischen den Deutschen und den Schweizern: Während die Deutschen immer ganz vorn dabei sein und gewinnen wollten, gaben sich die Schweizer schnell mit "guten Rängen" zufrieden. Einer der Ersten, die laut verkündeten, Olympiasieger werden zu wollen, war der Ruderer Xeno Müller, und er wurde fast ausgelacht. Ein anderer mentaler Winnertyp war Federer. Auch S. Lisicki wird bald Erfolge haben.