Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Bei Sieg über Lopez an US Open Medwedew verliert die Nerven

Einen Balljungen angefahren, das Publikum provoziert: Der Russe benimmt sich an den US Open rüpelhaft.

Daniil Medwedew
Legende: «Ich habe dank euch gewonnen» Daniil Medwedew zum US-Open-Publikum. imago images

Daniil Medwedew hat sich in seinem Sechzehntel-Final der US Open gegen Feliciano Lopez keine Freunde gemacht. Der Russe verhielt sich bei mehreren Gelegenheiten unangemessen:

  • Er riss einem Balljungen das hingestreckte Handtuch aus den Fingern und warf es über seine Schulter. Dafür wurde er verwarnt.
  • Er zeigte dem Publikum den Mittelfinger – vor dem Schiedsrichter versteckt an der abgewandten Seite des Gesicht, aber von der Kamera erfasst. Es gab keine Strafe.

  • Nach seinem Sieg über Lopez dankte er dem Publikum, das ihn ausbuhte und auspfiff, ironisch für die Hilfe: «Danke euch allen. Eure Energie hat mir den Sieg gebracht.» Dabei streckte er triumphierend die Hände in die Höhe, forderte die Zuschauer mit Winkbewegungen auf weiterzubuhen und klopfte sich auf die Brust.

71. Major-Auftritt in Folge

Das Publikum sympathisierte mit dem 37-jährigen Lopez. Der Spanier hat seit den French Open 2002 jedes Grand-Slam-Turnier bestritten, die diesjährigen US Open sind sein 71. in Folge. Er musste sich Medwedew aber mit 6:7, 6:4, 6:7, 4:6 geschlagen geben.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Fred Savage  (Fred(T/B))
    obwohl ich weiß das medvedew einer der wenigen ist der novak besiegen kann und die aktion auf dem platz für nicht gut halte, muss sich sagen das interview nach dem match war einfach nur weltklasse...bin baff...einfach nur weltklasse...und wie man sieht kam es beim publikum extrem gut an.....Mehr so aktion bitte in zukunft
    1. Antwort von Lorenor De Wilde  (Lorenor)
      Obwohl ich Ihre Ansicht betreffend Djokovic zu einem guten Stück teile (Ja, er kommt beim Schweizer Publikum sehr schlecht weg), ist das, was sie hier von sich geben, absurd. Medvedev provoziert nicht nur, sondern sagt, dass ihn Hass stärker macht. Seine Gestik, seine Mimik, eine einzige Aussage: Je mehr ihr mich ausbooed, umso besser werde ich spielen. Das ist nicht grossartig, sondern schon fast psychopathisch. Jeder Spitzensportler braucht das Publikum, auch er. Unreif, unsympathisch.
    2. Antwort von Silke Döding  (Nordlicht)
      Das Interview ruft nach einer Dopingprobe!
    3. Antwort von Fred Savage  (Fred(T/B))
      Lorenor De Wilde...soll man sich heutzutage alles gefallen lassen oder was...speziell das new yorker Publikum hat das mal verdient,nach all den jahren was sie djokovic antaten..wenn am ende alle partein davon lernen...kann es nur besser werden...die zuschauer müssen sich auch langsam mal zusammen reißen...es ist tennis und kein fussball oder basketball
  • Kommentar von Seppli Moser  (Moser)
    ui aber ziemlich unsympathisch. viele heute durch bei rot?
  • Kommentar von Miguel Burri  (Vamos Rafa)
    Auf der offiziellen Homepage nennen sie „ihn“ „ball person“ und dies mach die ganze Sache ein bisschen weniger dramatisch - finde ich.