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Mischa Zverev ärgert sich.
Legende: Wie gewonnen, so zerronnen Mischa Zverev darf sein Erstrunden-Preisgeld nicht behalten. Imago
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Busse in Melbourne Mischa Zverev muss Preisgeld zurückzahlen

Der Deutsche Mischa Zverev wird wegen seiner Aufgabe in der 1. Runde der Australian Open zu einer heftigen Busse verurteilt.

Mischa Zverev kommt seine Aufgabe in der ersten Runde der Australian Open teuer zu stehen. Der 30-Jährige muss 45'000 Dollar (ca. 43'200 Franken) Strafe zahlen, weil er angeschlagen in die Partie gegen den Südkoreaner Hyeon Chung gegangen war und den Match nicht beendet hatte. 47'000 Dollar hatte Zverev als Preisgeld bekommen.

Neue Regel angewendet

Vor der Saison hatten die 4 Major-Turniere die Regeln für Aufgaben in der 1. Runde verschärft. Damit soll verhindert werden, dass kranke oder verletzte Spieler nur wegen der Prämie antreten. Ziehen sie sich bereits vor dem Match zurück, dürfen sie sich das Preisgeld mit dem nachrückenden «Lucky Loser» teilen.

Spieler, die in der 1. Runde aufgeben oder unter dem «professionellen Standard» spielen, können mit einer Busse belegt werden, die der Höhe der Erstrunden-Prämie entsprechen kann. Dies wurde in Melbourne in Zverevs Fall angewendet.

Zverev war von einer Knochenhautentzündung in der linken Schulter und von einem Infekt beeinträchtigt gewesen. Gegen Chung gab er beim Stand von 2:6, 1:4 auf.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Remo Gerber  (Remo86)
    Hallo zusammen.. ist doch klar dass es so sein muss. Kein Spiel = kein Geld. 47'000$ ist doch so oder so, total überrissen und nicht mehr normal. Fairerweise könnte man dem Spieler den Rückflug bezahlen..
  • Kommentar von Josef Graf  (Josef Graf)
    War es wirklich nötig, eine so hohe Busse (fast das Maximum) zu verteilen? Immerhin erfolgte die Aufgabe erst im zweiten Satz, als die Aussichtslosigkeit eines Weiterkommens klar war.
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Es ist eigentlich eine sehr grosszügige Regelung: Er kann offenbar ca. 2000$ behalten, was ca. die Reisespesen decken dürfte. Also hat er unter dem Strich nichts verloren.
  • Kommentar von Renato Longa  (Staibock)
    Wahnsinn. Das ist ja mehr als mein gesamter Jahreslohn. Wo muss ich mich anmelden zum da mitmachen zu können?
    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Kein Problem. Spielen Sie sich einfach durch die ganzen unteren Chargen durch und gewinnen Sie danach einige ITF - Turniere. Dann werden Sie Profi und wechseln in die ATP Tour. Wenn Sie dann einige Jahre dort gut gespielt und sich durch die Weltrangliste durchgekämpft haben, brauchen Sie sich nicht mehr anzumelden. Die Turnierleitung wird Sie anrufen.