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Legende: Video Nadal: «Roger ist der grösste Rivale in meiner Karriere» (Englisch) abspielen. Laufzeit 01:26 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.06.2019.
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Der Ausblick der Protagonisten «Nichts zu verlieren» gegen den «grössten Rivalen»

Federer gegen Nadal ist der Tennis-Klassiker schlechthin. Das 39. Duell weckt auch bei den Spielern grosse Vorfreude.

Roger Federers Bilanz gegen seinen Erzrivalen Rafael Nadal auf Sand ist mit 2 Siegen in 15 Partien geradezu katastrophal. In Roland Garros konnte der Schweizer gegen den elffachen Champion in 5 Duellen gar nie mehr als einen Satz gewinnen.

Vor dem Halbfinal-Duell mit Nadal stellt sich deshalb die Frage was überwiegt: Die Furcht vor einer Klatsche oder die Freude auf die grosse Herausforderung?

«Ganz klar die Freude. Ich habe mich auch deshalb zur Rückkehr auf Sand entschieden, um hier gegen Nadal spielen zu können», meint Federer und schiebt nach: «Dass Rafa den Halbfinal nicht erreicht, wäre ein Wunder gewesen.»

Legende: Video Federer: «Habe nichts zu verlieren» abspielen. Laufzeit 00:46 Minuten.
Aus sportlive vom 04.06.2019.

Nadal in Topform und hoch motiviert

Gerade mit letzterer Aussage trifft Federer den Nagel auf den Kopf. Einmal mehr hat sich Nadal mit einer unheimlichen Leichtigkeit durch die ersten Runden gespielt. Der Spanier stapelt derweil tief: «Es lief bisher alles sehr gut. Dass ich jetzt im Halbfinal stehe, ist grossartig.»

Live-Hinweis

Verfolgen Sie den French-Open-Halbfinal zwischen Roger Federer und Rafael Nadal am Freitag ab 12:30 Uhr in der Sport App und auf SRF zwei.

Gegen Federer in Paris zu spielen ist auch für den «Sandkönig» speziell: «Roland Garros ist das wichtigste Turnier in meiner Karriere, Roger mein grösster Rivale. Wir haben schon so viele wichtige Momente zusammen erlebt. Am Freitag wird ein weiterer dazukommen.»

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.06.2019, 14:00 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Jonas Tschan  (Joe Naso)
    Schwierig zu sagen, weshalb es so unterschiedlich abläuft. Wobei man bei den Damen berücksichtigen muss, dass S. Williams die letzten Jahre dominiert hat. Mutterschaft und Verletzungen haben sie etwas zurückgebunden. Dass das Herrentennis seit ca 15 Jahren von 3 Spielern geprägt wird, hat mehrere Gründe: Erstens sicher die Klasse von Federer, Nadal und Djokovic; zweitens sind die Beläge ähnlicher als früher und drittens sind bei Grand Slams 32 Spieler gesetzt; früher waren es nur 16.
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  • Kommentar von Fred Savage  (Fred(T/B))
    Heinrich Rubi....Von 2002 bis 2004 war es genau andersrum bei den french open...damals war auch immer nur einer von den top 8 vertreten im Halbfinale bei den Herren und bei den Frauen meistens 3 Spielerin von den top4.....Das gehört alles im tennis dazu . In ein paar Jahren kann die Sache wieder ganz anders aussehen also bitte fair bleiben und nicht die Vergangenheit vergessen
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  • Kommentar von Heinrich Rubi  (heru)
    Immer wieder merkwürdig, wie viel die Weltrangliste bei den Männern und wie wenig sie bei den Frauen aussagt. Männer: Nummern 1-4 im Halbfinal (schon öfter so gewesen). Frauen: Nummer 8 als einzige Top Ten Spielerin im Halbfinal. Ist meistens so ähnlich. Weiss jemand eine Erklärung?
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    1. Antwort von Katharina Studer  (gino)
      Leider nein.... aber es ist wie sie es sagen....
      Oder gibt es doch noch eine Erklärung dafür? Ich denke wir beide wissen es. Ich möchte mich jetzt nicht über Gleichberechtigung äussern... aber es geht wohl in diese Richtung.
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    2. Antwort von jean-claude albert heusser  (jeani)
      Frauen und Männer Tennis sind "Welten"! Bei den Frauen fehlen zur Zeit die "Top Stars" von Format, Hingis, Graf, Evert, Navratilova, Sabatini, Piers, S. u V. Williams (damals) etc. das waren Spielerinnen mit Konstanz und heute fehlt das bei den Frauen!
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    3. Antwort von Suat Ulusoy  (SuatU)
      In meinen Augen ist der Hauptgrund darin zu finden, dass es derzeit im Damen-Tennis auch unter den Top-Ten-Spielerinnen an "mental toughness" mangelt. Es gibt viele Spielerinnen, welche an guten Tagen hervorragend spielen können, doch wenn es dann nicht so läuft wie gewünscht, stellen sich bald Zweifel ein, es werden keine Lösungen gefunden, das Spiel wird nicht umgestellt. Oft machen sie dann auf dem Platz einen völlig hilflosen Eindruck - welch Unterschied zu den Topspielern bei den Herren...
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    4. Antwort von Matt Keller  (Mattdk)
      Wie Herr Heusser schreibt: Beim Frauentennis gibt es momentan eine grössere Leistungsdichte. Da gibt es momentan keine Spielerinnen die derart dominieren wie beim Männertennis. Was dies genau mit Gleichberechtigung zu haben soll müssten Sie, Frau Studer, aber bitte noch genauer erläutern...
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    5. Antwort von Markus Hausammann  (Markus Hausammann)
      Die Antwort ist sicher nicht simpel. Verschiedene Faktoren spielen mit. Erstens ist die Big 3-5 Ära immer noch nicht vorbei und hier haben wir einfach ein Ausnahmephänomen gehabt im Männertennis, das war vorher auch anders und wird danach wieder anders. Zweitens kann es auch an der Leistungsdichte bei den Frauen liegen. Wenn es and der Spitze ohne ganz grosse Ausnahmekönnerinnen halt 20 extrem gute Spielerinnen gibt, dann verteilen sich auch die Titel mehr. 3. Frauen nicht gleich bezahlt.
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