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Grand-Slam-Turniere Djokovic gewinnt erstmals die French Open

Der «Nole-Slam» ist Tatsache. Novak Djokovic gewinnt erstmals die French Open und hat nun alle 4 Grand-Slam-Titel inne. Der Serbe bezwingt Andy Murray im Final mit 3:6, 6:1, 6:2 und 6:4.

Für Djokovic ist es der 12. Sieg an einem Major (6x Australien, 3x Wimbledon, 2x US Open, 1x Paris), Andy Murray muss dagegen weiter auf seinen 3. Grand-Slam-Titel warten.

Djokovic mit physischen Vorteilen

Mit seiner Wucht, Länge und Präzision dominierte Djokovic seinen Kontrahenten von der Grundlinie. Beide Spieler griffen überraschend häufig zu Stopps, wobei sich der Serbe bis zuletzt frisch auf den Beinen zeigte, während Murray müder wurde.

Der Schotte wirkte zunehmend ratlos, seine Fehlerquote nahm zu. Im 4. Satz enervierte er sich zudem über Rufe aus dem Publikum. Djokovic griff besonders den 2. Aufschlag Murrays an und gewann auch die meisten Punkte am Netz.

Legende: Video Djokovic mit grossartigem Punkt abspielen. Laufzeit 00:22 Minuten.
Aus sportlive vom 05.06.2016.

Dabei hatte es bis zum Anfang des 2. Satzes sehr gut für Murray ausgesehen:

  • Nach missratenem 1. Aufschlagsspiel holt sich Murray sofort das Rebreak, legt einen weiteren Servicedurchbruch nach und serviert wenig später den Satz nach Hause.
  • Im 2. Satz kommt der Schotte gleich zu einem Breakball, den Djokovic aber abwehren kann. Mit dem Serviceverlust zum 0:2 kommt ein Bruch in Murrays Spiel, während Djokovic sein Niveau halten kann.

Auch in den Sätzen 3 und 4 schaffte Djokovic jeweils ein frühes Break. Über den French-Open-Sieger 2016 gab es bald keine Zweifel mehr. Ein letztes Aufbäumen Murrays (Break zum 3:5) kam zu spät.

3. Matchball verwertet

Nach 3:03 Stunden verwandelte der Weltranglisten-Erste aus Serbien seinen 3. Matchball zu seinem 1. Triumph in Roland Garros.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 5.6.16, 15:00 Uhr

96 Kommentare

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  • Kommentar von peter hanz, Düsseldorf
    Vater Djokovics Ausstrahlung ist irgendwie ned so symphatisch
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  • Kommentar von Tobias Müller, St. Gallen
    Ich kann hier wirklich diese Doping-Vorwürfe nicht nachvollziehen. Wünscht ihr das etwa einem, nur damit euer Liebling besser da steht? Ich hoffe es im Namen des Tennis nicht! Eigentlich ist ja die Frage wer der GOAT ist irrelevant. Als Fans dieses Sports können wir uns über so eine geile Ära freuen und es geniessen. Die Frage über den Besten wird sich sowieso erst klären, wenn Roger, Rafa und Nole ihre Karrieren beenden.
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  • Kommentar von Juha Stump, Zürich
    Einfach köstlich, eure Kommentare zu lesen. Wer ist beliebter? Djokovic oder Federer? Nole ist jetzt zwar erfolgreicher - aber äätsch, Roger hat immer noch fünf GS-Titel mehr, war länger die Nr. 1 und ist immer noch viel beliebter. Im Ernst: Wie lange noch? Die noch fehlenden sechs GS-Titel bis zum alleinigen Rekord wird Djokovic mit Sicherheit noch gewinnen, und was die Beliebtheit betrifft, ist eines festzuhalten: Was immer noch mehr zählt, sind die Erfolge - oder etwa nicht mehr?
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    1. Antwort von Philipp Kostek, St. Gallen
      Im Tennissport gibts absolut gar nichts was "mit Sicherheit" passiert, das ist ja das attraktive am Sport.
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