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Von der Schulenburg über das Treffen mit Federer: «Ich war nervöser als vor meinem Spiel»
Aus Sport-Clip vom 25.01.2020.
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Erst Feuertaufe, dann Federer Wenn ein Schweizer Junior vor Ehrfurcht erstarrt

Der Schweizer Tennisjunior Jeffrey von der Schulenburg hat in Melbourne ein überwältigendes Grand-Slam-Debüt hinter sich.

Jeffrey von der Schulenburg schwärmt in den höchsten Tönen von seinem Einstand auf Major-Stufe. Bei den Australian Open durfte sich die Nummer 7 des internationalen Nachwuchs-Rankings erstmals im ganz grossen Scheinwerferlicht präsentieren.

Der Zürcher verpatzte seine Chance, indem er in der 1. Runde am deutlich schlechter klassierten Italiener Lorenzo Rottoli mit 6:2, 3:6 und 4:6 hängen blieb. Es ist aber nicht das Resultat, das ihn resümieren liess: «Ich schwebte auf einer Wolke, denn ich erlebte hier eine unglaubliche, überwältigende Grand-Slam-Premiere.»

Die Aufforderung aus dem Nichts

Sein Eindruck hat primär mit einem Wow-Erlebnis im Anschluss an seinen Match zu tun. Von der Schulenburg begegnete völlig unerwartet erstmals Roger Federer und durfte sogar mit dem «Maestro» trainieren.

Kurz nach seinem Ausscheiden im Einzelturnier habe Coach Severin Lüthi ihm geschrieben und ihn aus dem Nichts zu einer Einheit mit Federer eingeladen. «Zu einem Training mit Federer sage ich bestimmt nicht Nein.» Also musste der Junior nicht lange überlegen, und sogleich war auch seine Laune wieder angehoben.

Allerdings: «Ich war zu Beginn noch fast nervöser als vor meinem Spiel», gestand der glückliche Debütant. Die Weltnummer 3 stattete Von der Schulenburg im Anschluss auch noch mit wichtigen Tipps aus. «Er sagte, dass ich an meinem Aufschlag arbeiten müsse.»

Zu viel der Eindrücke

Und welche Lehren hat Von der Schulenburg sonst noch gezogen? «Ich war gegen Rottoli definitiv nicht mutig genug. Mit einer solch ängstlichen Spielweise kann man nicht gewinnen. Und durch den ganzen Rummel habe ich wohl auch zuviel Energie verschwendet», sagte er.

Sein Problem sei gewesen, dass er sich gehemmt fühlte. «Ich konnte am Tag vor meinem Einsatz vor lauter Aufregung kaum einschlafen», meinte er weiter. Gut, wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nichts von seinem späteren Einsatz als Federers Sparringpartner ...

Sendebezug: SRF info, sportlive, 24.01.2020, 09:45 Uhr.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Polli  (Pittbull)
    Total sind 4 Schweizer (davon 3 gesetzt) bei den Junioren eingeschrieben. Er war die Nr.4 gewesen. Die anderen zwei sind als 6 und 7 gesetzt. Der einzige Ungesetzte ist Jerome Kym der so viel ich weiss vor ca 2 Jahren einmal einen Daviscup Einsatz hatte im Doppel. Bin mal gespannt auf das Abschneiden der "Boys". Bei den Juniorinnen ist keine Schweizerin am Start.
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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Ein super toller junger Tennispieler. Hut ab !! Er hat alles - doch die Erfahrungen muss er zuerst noch lernen und erfahren. Viel Mut und Glück Jeffrey !!
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