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Kein «Happy Slam»: Federer startet verspätet in die Saison
Aus Sport-Clip vom 28.12.2020.
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Erstmals seit 1999 nicht dabei Federer und der «Happy Slam»: Eine lange und innige Beziehung

Roger Federer hat an den Australian Open schon so manche Sternstunde erlebt. Nun muss er aber erstmals seit 1999 passen.

Dass Roger Federer auf die Australian Open verzichten muss, hatte sich in den letzten Wochen abgezeichnet und kam nicht überraschend. Zu früh kommt das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres für den 39-jährigen Routinier nach den beiden Knieoperationen im Sommer.

Es wäre Federers 22. Teilnahme an den Australian Open gewesen. Am «Happy Slam» gewann der Baselbieter schon über 100 Einzelpartien und 6 Titel – nur Novak Djokovic hat mit 8 Titeln das prestigeträchtige Turnier schon öfter gewonnen.

Debüt vor mehr als 20 Jahren

Seinen Einstand in Melbourne hatte Federer 2000 gegeben. Damals prägten noch Namen wie Gustavo Kuerten, Marat Safin, Andre Agassi oder Pete Sampras den Tennis-Zirkus. Federer spielte noch eine kleinere Rolle und schaffte es in seinen ersten 4 Teilnahmen nie weiter als in die 4. Runde. 2004 folgte dann aber der erste Triumph in Down Under.

Seine wohl grösste Sternstunde an den Australian Open erlebte der «Maestro» 2017. Damals spielte sich Federer nach einer sechsmonatigen Verletzungspause komplett überraschend in den Final, wo er seinen langjährigen Rivalen Rafael Nadal in 5 Sätzen niederrang und sich damit seinen 18. Grand-Slam-Titel sicherte. «Der füdliblutte Wahnsinn», wie SRF-Kommentator Stefan Bürer nach dem Matchball meinte.

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Archiv: Federer krönt Traum-Comeback mit Finalsieg gegen Nadal
Aus Sport-Clip vom 03.03.2019.
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2018 legte Federer mit seinem 20. und vorerst letzten Grand-Slam-Titel nach. Erneut behielt er das bessere Ende in einem 5-Satz-Spiel, nun gegen Marin Cilic, für sich. 2019 folgte das frühe Aus in der 4. Runde gegen Stefanos Tsitsipas und vor einem Jahr scheiterte er im Halbfinal deutlich an Rekordsieger Novak Djokovic – bis jetzt Federers letztes Spiel auf der ATP-Tour.

SRF 3, Morgenbulletin, 28.12.2020, 6:31 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Kurt Zellweger  (kZel)
    Ich denke, jeder der diese einmalige Karriere von RF miterleben durfte ist dankbar. Einmalige Momente der Tennsigeschichte! Längst ist RF nicht nur Tennisspieler. Das ist auch sein gutes Recht. Für das Tennis an sich wäre es besser, dass RF einen klaren Schlusspunkt setzt. Wir brauchen eine nächste Generation. Diese letzte Herausforderung steht jetzt an RF: Einen passenden Schlusspunkt zu finden. Ich glaube er ist eher früher als später.
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  • Kommentar von max stadler  (maxstadler)
    Das ist nicht so schlimm, er verdient ja das Geld mit Kaffeemachinenwerbung ect.
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  • Kommentar von Eugen Baumgartner  (Eugen Baumgartner)
    Roger Federer ist erst eben als der beliebteste Schweizer der Vergangenheit ausgezeichnet worden. Nur ist er auch auf der ganzen Welt, und bei den Turnierveranstaltern beliebt. Das vor allem weil er die Zuschauer in Scharen ins Stadion bringt! Die Pandemie zückt die rote Karte. Keine Zuschauer vor Ort, dafür hohe Einschaltquoten am Fersehen. Auch da ist sein Image gewaltig!
    Roger hat recht, dass er zuerst seine Kniee ausheilen lässt, die braucht er auch noch nach seiner Karriere!!!!!!
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