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French Open live bei SRF Titelfavorit Zverev: Aufgepasst auf den jungen «Rafa»

Alexander Zverev ist in Paris nur noch 3 Siege von seinem ersten Grand-Slam-Titel entfernt. Am Dienstag wartet ein Härtetest.

Tennisspieler in weissem Outfit hält Schläger auf Sandplatz.
Legende: Wenn nicht jetzt, wann dann? Alexander Zverev bietet sich an den French Open eine goldene Chance. imago images/BSR Agency

Alexander Zverev geriet vor dem Duell der Generationen regelrecht ins Schwärmen. «Unglaublich» sei er, dieser erst 19-jährige Rafael Jodar, «ein enormes Talent», das «fantastisches Tennis» spiele.

Mit viel Respekt geht der Hamburger in den Viertelfinal der French Open. Die Premiere gegen den spanischen Überflieger wird die wohl erste richtige Prüfung in Paris auf dem Weg zum lang ersehnten ersten Grand-Slam-Titel.

Von 707 auf 29

Jodar (ATP 29) stand vor einem Jahr noch auf Weltranglisten-Position 707 – jetzt wird er als Mitfavorit in Roland Garros gehandelt. Wie ist das möglich? Durch eine herausragende Sandplatzsaison mit einer 19:3-Bilanz, die sogar besser ist als die von Zverev (17:4).

Programm-Hinweis

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Verfolgen Sie die Partie zwischen Alexander Zverev und Rafael Jodar im Viertelfinal der French Open ab ca. 14:30 Uhr im kommentierten Livestream in der SRF Sport App.

Der Madrilene wird «Rafa» genannt, genau wie sein Vornamensvetter Rafael Nadal. Sein Spiel ist anders als das des 2024 zurückgetretenen Sandplatz-Königs, funktioniert auf dem Belag aber auch.

«Er ist jemand, der den Ball von beiden Seiten aus beschleunigen kann, was sehr besonders ist. Er ist ein sehr aggressiver, junger Spieler», sagte Zverev. Doch trotz der kniffligen Aufgabe blickt dieser voller Vorfreude dem erstmaligen Aufeinandertreffen mit seinem jungen Kontrahenten entgegen, das «hoffentlich sehr unterhaltsam» sein werde.

Die Youngsters drängen ins Rampenlicht

Zverev weiss: Schafft er auch diesmal die Krönung bei einem Grand-Slam-Turnier nicht, wird er wohl als der grosse Verlierer das Turnier verlassen. Und nicht die bereits ausgeschiedenen Konkurrenten Jannik Sinner und Novak Djokovic.

Ich muss mir selbst vertrauen und ich werde dafür bereit sein.
Autor: Alexander Zverev

Denn für Zverev ist klar: Einfacher wird es in der kommenden Zeit nicht werden. Nebst Jodar sorgen mit dem 19-jährigen Djokovic-Bezwinger Joao Fonseca (BRA/ATP 30) und dem ein Jahr älteren Tschechen Jakub Mensik (ATP 27) weitere Youngsters für Furore bei Roland Garros. Und in Zukunft wird der aktuell verletzte Weltranglisten-Zweite Carlos Alcaraz wieder mitmischen.

Deshalb ist der Druck entsprechend hoch. Der Deutsche sieht sich dafür gerüstet. «Ich muss mir selbst vertrauen und ich werde dafür bereit sein», sagte der 29-Jährige. «Ich konzentriere mich auf mein eigenes Spiel, mein eigenes Ding.»

Resultate

Radio SRF 3, Morgenbulletin, 02.06.2026 08:33 Uhr ; 

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