Jordan Smith war bislang nicht einmal Tennis-Insidern ein Begriff. Der Australier (29) hat in seiner Karriere weniger als 7000 US-Dollar verdient und in der Weltrangliste nie die Top 1000 geknackt. Doch seit Mittwoch ist Smith in aller Munde. Denn der Amateur gewann in Melbourne in der Rod Laver Arena den «One Point Slam».
Das Format ist einfach: 24 Profis und 24 weitere Akteure – bestehend aus Amateuren, ehemaligen Tennis-Cracks und Prominenten – spielen im K.o.-Modus ein Turnier. Das Spezielle: Jeder Match besteht nur aus einem einzigen Punkt. Wer aufschlägt, wird mit Schere, Stein, Papier ermittelt. Frauen und Männer spielen im gleichen Tableau.
Auch Jannik Sinner, Carlos Alcaraz, Iga Swiatek oder Coco Gauff liessen sich nicht lumpen. Sie alle wollten die 1 Million australische Dollar (ca. 540'000 CHF) gewinnen. Doch im Final standen sich dann Smith und Joanna Garland (WTA 117) gegenüber. Die Taiwanerin schlug auf, aber schon ihre 1. Rückhand segelte ins Out. Smith, der total nur 6 Punkte spielen musste, will sich mit dem Geld ein Haus kaufen.