Zum Inhalt springen

Header

Video
Halbfinal-Zusammenfassung Djokovic - Zverev
Aus Sport-Clip vom 11.09.2021.
abspielen
Inhalt

Halbfinalsieg gegen Zverev Djokovic greift nach der Nummer 21 und dem «Grand Slam»

  • In 5 umkämpften Sätzen ringt Novak Djokovic (ATP 1) Alexander Zverev (ATP 4) im Halbfinal der US Open mit 4:6, 6:2, 6:4, 4:6, 6:2 nieder und steht im Endspiel.
  • Der Serbe wird im Final von New York um den 21. Major-Titel und damit den alleinigen Rekord sowie den «Grand Slam» spielen.
  • Ihm in den Weg stellt sich nur noch Daniil Medwedew, der Félix Auger-Aliassime in 3 Sätzen schlägt.

Zum Schluss lief es wie immer: Geht es in die entscheidende Phase, findet Novak Djokovic einen zusätzlichen Gang. So auch, als im 5. Satz gegen Alexander Zverev der Finaleinzug bei den US Open winkte. Mit einem Vorhandwinner nahm er dem Deutschen den Aufschlag zum 2:0 ab, ein misslungener Smash von Zverev brachte ihn mit Doppel-Break 4:0 in Front.

Ganz so einfach kam Djokovic dann doch nicht zum Sieg. Zverev bäumte sich noch einmal auf, kam mit der 5. Breakchance auf 2:5 heran – doch es half alles nichts. Umgehend konnte der 34-jährige Serbe dem 10 Jahre jüngeren Gegner den Aufschlag wieder abnehmen und damit die Partie nach gut dreieinhalb Stunden beschliessen.

Video
53 Mal übers Netz: «Marathonpunkt» geht an Zverev
Aus Sport-Clip vom 11.09.2021.
abspielen

Hin und Her in den ersten 4 Sätzen

Zuvor hatte die Partie davon gelebt, dass das Momentum oft von der einen Seite auf die andere kippte:

  • 1. Satz: Zverev zeigte in den ersten 36 Minuten besonders bei eigenem Aufschlag eine Leistung nahe an der Perfektion. Erstaunlich war auch, wie gut der Service von Djokovic funktionierte. Ironischerweise schenkte der Serbe seinem Gegner mit einem Doppelfehler das entscheidende Break zum 4:5.
  • 2. Satz: Eine kurze Schwächephase von Zverev ermöglichte Djokovic den Einstieg in die Partie. Beim ersten Aufschlagspiel des 24-Jährigen waren kaum mehr erste Services im Feld. Letztlich war ebenfalls ein Doppelfehler für das frühe Break verantwortlich. Weitere Fehler führten zum zweiten Servicedurchbruch und Satz für den 20-fachen Grand-Slam-Champion.
  • 3. Satz: Als es in die entscheidende Phase ging, begann Djokovic, die langen Ballwechsel zu gewinnen. Und in solche verwickelte er Zverev zusehends. Beim Stand von 5:4 kam er zu drei Breakchancen und nutzte die letzte zum Satzgewinn. Zuvor hatte Zverev drei Breakchancen nicht genutzt – jedes Mal half Djokovic der Aufschlag aus der Bredouille.
  • 4. Satz: Erneut startete Zverev besser. Und dieses Mal belohnte er sich dafür: Den zweiten Breakball nutzte er zum 2:1. Dies reichte zum Gewinn des Durchgangs, da Djokovic nie in die Nähe eines Servicedurchbruchs kam.

Video
Die Live-Highlights bei Djokovic - Zverev
Aus Sport-Clip vom 11.09.2021.
abspielen

Djokovics doppelte Chance

Der Serbe hat nun im Endspiel vom Sonntag (22:00 Uhr, live bei SRF zwei) gegen Daniil Medwedew die Chance auf zwei historische Marken: Zum einen könnte er als erster männlicher Spieler seit Rod Laver im Jahr 1969 den «Grand Slam» realisieren, also den Gewinn aller 4 Major-Turniere im gleichen Kalenderjahr.

Zum anderen winkt ihm der 21. Major-Titel. Er würde damit in der Allzeit-Wertung die alleinige Führung übernehmen. Derzeit weisen Djokovic, Roger Federer und Rafael Nadal jeweils 20 Erfolge auf.

SRF zwei, sportlive, 11.09.2021, 01:10 Uhr;

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

37 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Dieter Brunner  (Lagaffe)
    @Gfeller: Sie haben‘s erfasst! Auf seine Kinder kann man stolz sein, da man doch einiges an Eigenleistung beigetragen hat.
    Was habe ich zu Federers Leistung oder was hat Freddy Savić zu Noles Leistung beigetragen?????
  • Kommentar von Peter Schöni  (peterschoeni)
    Sollte Djokovic den Jahres-Grand-Slam schaffen und seinen 21. GS insgesamt, so werden Roger Federer und Rafael Nadal zu den ersten Gratulanten gehören. Dessen bin ich mir sicher.

    Und daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen.
    1. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Ja stimmt, aber an wem sollte sich der Serbe ein Beispiel betreffend Fairness und Benehmen nehmen? Wie schon mehrmals gesagt ein sehr guter Spieler, der Rest ist aber eher für die Mülltonne und hat diesen Respekt nicht wirklich verdient. Heuchlerisch, egozentrisch, Narzisst...nein Danke darauf kann ich verzichten.
  • Kommentar von Dieter Brunner  (Lagaffe)
    Ich hätte da mal eine Frage: Bei Djokovic jetzt, bei Federer früher und bei jeder Menge Sporterfolgen irgendwelcher Personen betonen Anhänger, wie STOLZ sie auf jemanden seien. Ist es nicht so, dass man stolz eigentlich nur auf Dinge/Personen sein kann, denen eine eigene Leistung zu Grunde liegt oder zu der man etwas Entscheidendes beigetragen hat. Stolz, nur weil man zufälligerweise denselben Pass hat, scheint mir nur chauvinistisch.
    1. Antwort von Fred Savage  (Fred(T/B))
      bin stolz auf ihren Kommentar
    2. Antwort von Patrice Gfeller  (Lex_zh)
      Schon mal stolz auf Ihr Kind gewesen?
    3. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      Tja, das sind im Fall von ND teilweise Nationalisten. Wer schreibt, er sei Stolz auf die Siege und Erfolge von ND, das verstehe ich nicht. Das sind Leute, die es vermutlich nicht weit gebracht haben oder auf nichts anderes stolz sein können in ihrem Leben. Verstecken sich hinter solchen Phrasen, weil sie selber, vielleicht nichts auf die Reihe hekriegt haben oder sonst nichts haben aif fas sie stolz zurück schauen können. Besser was eigenes leisten und stolz darauf sein.
    4. Antwort von Stefan Gisler  (GiJaBra)
      @Gfeller, stolz auf sein Kind sein ist ok, aber wer ein Kind hat gibt ihm vieles mit, das es umsetzt und das dann Eltern Freude bereitet und Stolz macht. Heisst hier ist auch Leistung von Eltern im Spiel.