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Die Siegesrede von Federer
Aus sportlive vom 29.01.2017.
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Grand-Slam-Turniere «Ich hätte ein Unentschieden gerne angenommen»

Roger Federer und Rafael Nadal bleiben sich auch nach dem historischen Melbourne-Final wohlgesinnt. Die beiden Kontrahenten überschütteten sich mit Komplimenten.

Nach dem dramatischen Final sagte ein überglücklicher Federer: «Ich wäre auch glücklich gewesen, hätte ich verloren. Ganz ehrlich gesagt, war mein Comeback schon so perfekt.»

Der Schweizer ging gar noch weiter: «Wenn es im Tennis Unentschieden gäbe, hätte ich dieses gerne angenommen und den Sieg mit Rafa geteilt.»

Ich hoffe, euch alle nächstes Jahr zu sehen. Falls nicht: Es war ein fantastischer Lauf.
Autor: Roger Federer

Dass auch der Spanier ein erstaunliches Comeback hinter sich hat, wusste Federer zu würdigen. «Bleib auf der Tour. Das Tennis braucht dich. Danke für alles, was du für diesen Sport machst», sagte Federer.

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Nadal zeigt Grösse in der Niederlage
Aus sportlive vom 29.01.2017.
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Liebäugelt Federer mit Rücktritt?

Nadal stellte klar, dass auch er Federer weiterhin spielen sehen will. «Es ist unglaublich, wie er nach so langer Zeit ohne auf der Tour zu sein wieder spielt», schwärmte der Spanier.

Wie lange der 35-Jährige dem Profi-Tennis noch erhalten bleibt, ist offen. Der nun 18-fache Grand-Slam-Sieger machte aber eine Andeutung, was die Zukunft betrifft. «Ich hoffe, euch alle nächstes Jahr zu sehen. Falls nicht: Es war ein fantastischer Lauf», wandte sich Federer an die Zuschauer in der Rod-Laver-Arena. Wird 2017 seine letzte Saison?

Wir werden feiern wie Rockstars heute Abend.
Autor: Roger Federerüber seine Pläne nach dem 18. GS-Sieg

In der anschliessenden Medienkonferenz relativierte der Baselbieter: Er habe nicht mehr alle Zeit der Welt. «Wenn ich mich verletze, dann verpasse ich vielleicht das nächste Jahr. Wer weiss, was passieren wird.»

Immerhin: Den sofortigen Rücktritt auf dem neuerlichen Höhepunkt seiner Karriere verkündete der «Maestro» nicht. Und ganz so alt fühlt sich Federer offensichtlich auch noch nicht. Schliesslich kündigte er an, den Triumph «wie ein Rockstar» zu feiern.

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Federer: «Dieser Sieg bedeutet mir unglaublich viel»
Aus sportlive vom 29.01.2017.
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Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 29.01.2017, 09:15 Uhr

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Jerome Gerster  (jgerster)
    @Juha Stump, Zürich: Wir haben langsam begriffen, dass Sie Federer nicht mögen. Hier Lügen zu verbreiten und quasi darauf zu hoffen, Federer werde mal als Doper entlarvt ist einfach nur billig. Was wollen Sie mit solchen Aussagen erreichen? Ausser provozieren?
    1. Antwort von Juha Stump  (Juha Ilkka Stump)
      Das ist aber gemein von Ihnen, ich bekomme Angst. - Zum Thema: Abwarten!
  • Kommentar von Mike Baumgartner  (Mike47)
    Das war wieder Tennis vom ALLERFEINSTEN...mit den für mich "magischsten" Spielern überhaupt. Gratulation an beide!! Und ja, ein Unentschieden wäre super gewesen :-D
  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Im Interview erzählte Roger, wie er seine Beine aufforderte, sich zu bewegen. Er hat, wie man bei uns so schön sagt: "Dia hinderä Bei firä gnu. Und die im letzten Jahr lädierten Beine gaben ihr Bestes. Deshalb auch ihnen ein grosses Chapeau!
    1. Antwort von Juha Stump  (Juha Ilkka Stump)
      Wie ich es schon mehrmals geschrieben habe: In ein paar Jahren werden wir wissen, wie es möglich war, dass einer mit fast 36 Jahren bei aller spielerischen Klasse, die auch ich nie bestritten habe, plötzlich wieder neue Kräfte freisetzen und viel jüngere und kräftigere Männer wie in alten Zeiten vom Platz fegen kann. Falls irgendetwas nicht sauber sein sollte, wird früher oder später jemand "singen", wie das auch schon bei vielen anderen vorgekommen ist.
    2. Antwort von Philipp Kostek  (Philipp Kostek)
      Ganz einfach: 6 Monate Pause.
    3. Antwort von Juha Stump  (Juha Ilkka Stump)
      Und auch das Glück, einen Ruhetag mehr zu haben. Wie ich es hier vor kurzem geschrieben habe, könnte das noch den Ausschlag geben, und so ist es offensichtlich auch gekommen.
    4. Antwort von Elsa Tschopp  (Nimsay)
      viel jünger ist Nadal nicht. Dazu kommt, dass Rogers spielstiel sehr Körperschonend ist und bei weitem weniger anstrengend als jener von Nadal. Auch Wawrinka ist nicht viel jünger, Zverev ebenfalls bereits 29 und spielirisch nicht gerade ein Vergleichswert. Kraft ist im Tennis bei weitem nicht alles, Psyche, Feingefühl, Technik - Roger war noch nie der kräftigste auf dem Platz...