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In Paris im Viertelfinal Sinner und Trevisan halten die italienische Fahne hoch

Jannik Sinner und Martina Trevisan stehen bei den French Open im Viertelfinal. Er muss auf einen negativen Corona-Test hoffen, sie hat eine bewegende Vergangenheit hinter sich.

Jannik Sinner und Martina Trevisan
Legende: Sorgen für Furore Jannik Sinner und Martina Trevisan. imago images

Er ist momentan DIE Tennis-Hoffnung der Italiener: Jannik Sinner (ATP 75). Erst 19 Jahre jung ist er und bei den French Open ein Debütant. Trotzdem redet in der Tennis-Welt niemand von einer Überraschung, nachdem der Italiener souverän die Viertelfinals erreicht hat.

Hoffen, dass Zverev negativ ist

Das liegt auch daran, dass Sinner bereits beim ATP-1000-Turnier von Rom mit einem Sieg gegen Stefanos Tsitsipas sein Können unter Beweis gestellt hatte. Wer gegen einen Tsitsipas gewinnen kann, der kann auch einen kränkelnden Alexander Zverev besiegen.

So geschehen am Sonntag. Doch Sinner, dem Gewinner der Next-Gen-Finals 2019, könnte ebendieses Kränkeln noch zum Verhängnis werden. Würde Zverev positiv auf Covid-19 getestet, es wäre die sichere Disqualifikation für den italienischen Shooting Star. Zverev übrigens beschwichtigt: «Ich habe nicht die richtigen Symptome von Corona.»

Zverev: «Vielleicht hätte ich nicht spielen sollen»

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Alexander Zverev meinte nach der Partie gegen Jannik Sinner: «Ich bin komplett krank, kann kaum atmen und hatte 38 Grad Fieber.» An der Pressekonferenz hustete der Deutsche immer wieder hinter seiner Maske. «Vielleicht hätte ich nicht spielen sollen, aber ich habe irgendwie auf einen Dreisatzsieg gehofft.»

Er hat sich noch am Sonntag auf Covid-19 testen lassen. Zuvor waren die regelmässig durchgeführten Tests negativ. Der letzte wurde offenbar am 29. September durchgeführt.

Zverev selber meint, dass eine Corona-Infektion unwahrscheinlich sei: «Ich denke eher, dass es das Wetter hier ist. Ich habe nicht die richtigen Symptome von Corona.»

«Ich war komplett krank – konnte kaum atmen»
Aus Sport-Clip vom 05.10.2020.

Trevisans schwierige Vergangenheit

Ebenfalls im Hoch ist Sinners Landsfrau Martina Trevisan. Die 26-jährige Weltnummer 159 musste sogar in der Qualifikation antreten, steht nun aber ebenfalls in der Runde der letzten 8. Auf dem Weg dorthin schaltete sie die momentan bestklassierte Italienerin Camila Giorgi, dann Cori Gauff, Maria Sakkari und Kiki Bertens aus.

Erst kürzlich hatte Trevisan die Geschichte über ihre Vergangenheit aufgedeckt. Als Jugendliche litt sie unter der Trennung der Eltern und der Erkrankung ihres Vaters. Trevisan wurde magersüchtig und musste sich behandeln lassen. Jahrelang war nicht an Tennis zu denken.

Nun ist Trevisan aber zurück und stärker denn je. Das hat die Florentinerin bei ihrer 2. Major-Teilnahme der ganzen Welt gezeigt.

srf.ch/sport, Webonly-Livestream, 04.10.2020, 11:00 Uhr;

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