Es lief der 1. Satz im Melbourne-Halbfinal zwischen Aryna Sabalenka und Jelina Switolina, als Schiedsrichterin Louise Engzell einen Ballwechsel abbrach und den Punkt Switolina zusprach.
Sabalenka hatte bei einem Schlag ihrem üblichen Stöhnen einen weiteren Ausruf hinzugefügt, die schwedische Unparteiische wertete dies als Störung der Gegnerin und hielt auch nach einer von der Belarussin verlangten Video-Review an dem Call fest.
Kraftausdrücke nach der Partie
«Sie hat mich... wie sage ich es nett? Sie kotzte mich wirklich an», so Sabalenka nach dem Match in der Medienkonferenz über die Szene. «Das ist mir noch nie passiert. Ich dachte mir: ‹Wie bitte? Was stimmt nicht mit dir?› Aber es hat meinem Spiel geholfen. Ich wurde aggressiver. Also: Wenn sie es wieder tun will – nur zu, es hilft mir.»
SRF-Experte Marco Chiudinelli hatte hingegen schon während der Live-Übertragung den Call gerechtfertigt: «Es war ein vom Stöhnen abgegrenzter Ausruf. Das ist einfach too much, obwohl Switolina sicher hätte weiterspielen können.»