- Aryna Sabalenka setzt sich in der 2. Runde der Australian Open mit 6:3, 6:1 gegen Zhuoxuan Bai durch.
- Auch Coco Gauff und Mirra Andrejewa stehen ohne Probleme in der 3. Runde.
- In der Night Session behauptet Jasmine Paolini die Vormachtstellung der Top-10-Spielerinnen.
Nach gerade einmal einer Viertelstunde führte Aryna Sabalenka in ihrem Zweitrundenspiel an den Australian Open gegen die Chinesin Zhuoxuan Bai mit 5:0. Was nach einem lockeren Auftaktsatz für die belarussische Weltnummer 1 aussah, wurde dann plötzlich noch einmal spannend.
Bai kämpfte sich dank einem kurzen Steigerungslauf nämlich tatsächlich noch auf 3:5 heran, musste den Satz dann aber doch noch abgeben. Im 2. Durchgang blieb die Chinesin, im WTA-Ranking nur noch auf Rang 702 klassiert, dann wieder chancenlos – mit 6:1 entschied Sabalenka den Satz und die Partie für sich. 74 Minuten brauchte die Belarussin am Ende für den Einzug in die 3. Runde. Dort trifft sie auf Anastasia Potapowa (WTA 55). Die seit diesem Jahr für Österreich spielende Russin schlug Emma Raducanu (GBR/WTA 29) mit 7:6 (7:3), 6:2.
Andrejewa mit 15 Games in Folge
Nach Sabalenka hat auch Coco Gauff (WTA 3) ohne Probleme den Einzug in die 3. Runde in Melbourne geschafft. Die US-Amerikanerin gab gegen die Serbin Olga Danilovic (WTA 69) nur vier Games ab und siegte mit 6:2, 6:2. Die 21-Jährige trifft als nächstes auf ihre Landsfrau Hailey Baptiste (WTA 70).
Ebenfalls unter den letzten 32 steht Mirra Andrejewa (RUS/WTA 7). Die 18-Jährige hat nach ihrem Dreisatzsieg gegen Donna Vekic auch die ehemalige Weltnummer 3 Maria Sakkari (GRE/WTA 53) mit 6:0, 6:4 in die Schranken gewiesen. Bemerkenswert: Vom Stand von 4:6, 5:3 in der Startrunde bis zum 6:0, 2:0 in ihrem 2. Spiel hat Andrejewa dabei unglaubliche 15 Games in Folge für sich entschieden.
Makellose Top-10-Spielerinnen
In der Night Session setzte sich die zweifache Grand-Slam-Finalistin Jasmine Paolini (ITA/WTA 8) trotz mehreren Regenunterbrüchen souverän mit 6:2, 6:3 gegen Magdalena Frech (POL/WTA 57) durch. So gab sie zwar ein Game mehr ab als Sabalenka, Gauff und Andrejewa, blieb aber auch in ihrem 2. Spiel ohne Satzverlust.
Während die Polin ihren Aufschlag lediglich 2 von 10 Mal durchbrachte, sorgte Paolini dafür, dass auch nach dem 4. Turniertag noch sämtliche Top-10-Spielerinnen im Rennen um den Titel verbleiben. Diese haben bislang bei 28 gewonnenen Sätzen erst einen Durchgang abgegeben. Einzig Andrejewa musste Vekic, wie oben erwähnt, einen Satz zugestehen.