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Melbourne: Round-up Frauen Sabalenka mit Startschwierigkeiten – Rekordfrau Williams out

  • Vorjahresfinalistin Aryna Sabalenka (WTA 1) steht an den Australian Open trotz Startschwierigkeiten in der 2. Runde.
  • Die amerikanische Altmeisterin Venus Williams (WTA 576) macht sich zur Rekordfrau, muss sich aber in drei Sätzen geschlagen geben.
  • Jasmine Paolini (WTA 7) nimmt die erste Hürde im Schnellzugtempo.

Drei Mal in Folge stand Aryna Sabalenka in Melbourne im Final. 2026 hat sie zumindest die erste Hürde bereits überwunden. Im Duell mit der französischen Aussenseiterin Tiantsoa Rakotomanga Rajaonah (WTA 118) bekundete die Belarussin nur zu Beginn der Partie etwas Mühe. Sabalenka gab im ersten Game der Partie ihren Aufschlag ab, schaffte aber das sofortige Re-Break.

Unter den Augen von Roger Federer war die Weltnummer 1 auch im weiteren Verlauf des 1. Satzes erstaunlich fehleranfällig. Mit einem Break zum 6:4 ging der erste Durchgang dennoch an Sabalenka. Damit war der Widerstand der 20-jährigen Rajaonah gebrochen. Mit 6:1 entschied die Turnierfavoritin den 2. Satz und die Partie nach 1:18 Stunden für sich.

Tennisspielerin auf blauem Platz mit geballter Faust.
Legende: Steht in der 2. Runde Aryna Sabalenka. IMAGO / AAP

Venus Williams hat bei ihrem Rekordspiel einen überraschenden Erstrundensieg nur knapp verpasst. Sie verlor gegen die serbische Weltranglisten-69. Olga Danilovic mit 6:7 (5:7), 6:3, 4:6. Im Entscheidungssatz führte die 45-Jährige 4:0, ehe ihr die Kraft ausging. Williams, die mit einer Wildcard antrat, ist nun offiziell die älteste Teilnehmerin in der Turnier-Geschichte.

Die fünffache Wimbledon-Siegerin stand in Melbourne 2003 und 2017 im Final und gewann viermal den Doppel-Titel an der Seite ihrer Schwester Serena.

Kostjuks Tag zum Vergessen

Nach dem Break zum 5:3 im 2. Satz sah Marta Kostjuk im Duell mit Elsa Jacquemot (WTA 58) wie die sichere Siegerin aus. Doch just im entscheidenden Moment produzierte die favorisierte Ukrainerin Fehler um Fehler und hauchte ihrer Widersacherin neues Leben ein. Jacquemot erzwang im Tiebreak den Entscheidungssatz.

In diesem nahm das Drama Kostjuks seinen Lauf. Die Finalistin von Brisbane in der Vorwoche konnte im 3. Umgang keine ihrer 7 Breakchancen nutzen. Beim Stand von 5:6, 30:0 knickte Kostjuk um und verletzte sich dabei am Knöchel. Zwar biss die 23-Jährige nach einer längeren Behandlungspause auf die Zähne und erzwang das Match-Tiebreak. Letztlich aber zog Kostjuk nach 3:31 Stunden (!) mit 7:6 (7:4), 6:7 (4:7), 6:7 (7:10) den Kürzeren.

Keine Blösse gab sich derweil Jasmine Paolini. Die Weltnummer 7 aus Italien machte mit Alexandra Sasnowitsch (WTA 102) kurzen Prozess und gewann mit 6:1, 6:2.

Australian Open 2026

srf.ch/sport, Web-only-Livestream, 18.1.2026, 08:55 Uhr ; 

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