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Nadal - Norrie : Kurz-Highlights
Aus Sport-Clip vom 13.02.2021.
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Melbourne: Round-up Männer Nadal in 3 Sätzen durch – Medwedew schiebt eine Extraschicht

  • Rafael Nadal (ESP/ATP 2) s. Cameron Norrie (GBR/ATP 69) 7:5, 6:2, 7:5
  • Daniil Medwedew (RUS/ATP 4) s. Filip Krajinovic (SRB/ATP 33) 6:3, 6:3, 4:6, 3:6, 6:0
  • Stefanos Tsitsipas (GRE/ATP 6) s. Mikael Ymer (SWE/ATP 95) 6:4, 6:1, 6:1
  • Andrej Rublew (RUS/ATP 8) s. Feliciano Lopez (ESP/ATP 65) 7:5, 6:2, 6:3
  • Matteo Berrettini (ATP/10) s. Karen Chatschanow (RUS/ATP 20) 7:6 (7:1), 7:6 (7:5), 7:6 (7:5)

Keine Gefahr für Nadal

Bei den Australian Open ist Rafael Nadal auch nach seinem 3. Match ohne Satzverlust und stilsicher unterwegs. Cameron Norrie wehrte sich im ungleichen Duell mit dem 20-fachen Rekord-Grand-Slam-Gewinner zwar nach Kräften, konnte aber die vorgängig bei Andy Murray eingeholten Tipps nicht wie gewünscht umsetzen. So blieb die 3:2-Führung mit Break im 1. Durchgang die einzige Ehrenmeldung für den 25-Jährigen.

Auf der anderen Seite agierte der Spanier in den 133 Minuten auffällig vorsichtig, um seinen lädierten Rücken nicht übermässig zu belasten. Im Achtelfinal wartet nun der Italiener Fabio Fognini (ATP 17), der in 16 Aufeinandertreffen Nadal immerhin schon 4-mal hat bezwingen können.

Medwedew knorzt sich zu Sieg Nummer 17 in Folge

Zwei Tage nach seinem 25. Geburtstag war Daniil Medwedew drauf und dran, sich nachträglich selbst zu beschenken. Der russische Turnierfavorit, der mit einer imposanten Serie von 16 Siegen auf der ATP-Tour ins Duell mit Filip Krajinovic gestiegen war, führte mit 2:0 Sätzen – und steuerte «down under» leichtfüssig auf den Achtelfinaleinzug zu.

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Medwedew - Krajinovic: Kurz-Highlights
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Doch dann kam der Bruch im Spiel des Weltranglisten-Vierten, der auf dem Platz gar nicht erst versuchte, seinen Zorn zu verbergen. Medwedew musste den serbischen Aussenseiter ausgleichen lassen. Ebenso unvermittelt meldete sich der Russe im entscheidenden Umgang zurück und überliess Krajinovic kein Game mehr. Allerdings hat er nun bis zum Achtelfinal-Einsatz am Montag gegen Mackenzie McDonald (USA/ATP 192) einen kräftezehrenden Fünfsätzer über 3:06 Stunden zu verdauen.

Djokovic musste am Samstag mit dem Training aussetzen

Der angeschlagene Titelverteidiger Novak Djokovic verzichtete am Tag nach seinem mühevollen Achtelfinal-Einzug wegen einer Bauchmuskelblessur auf eine Trainingseinheit in Melbourne. Goran Ivanisevic, der Coach des Serben, bestätigte dem amerikanischen Sender ESPN, dass sich sein Schützling stattdessen am Samstag erneut medizinisch untersuchen lassen wolle. Beim Erstellen des Spielplans nahm der Turnierorganisator Rücksicht darauf, dass Djokovic eine möglichst lange Ruhephase gegönnt werden kann. Die Partie der Weltnummer 1 gegen Milos Raonic (CAN/ATP 14) wurde für Sonntag ganz zum Schluss angesetzt (ab ca. 11:00 Uhr Schweizer Zeit; live in der Sport App im kommentierten Stream).

Tsitsipas und Rublew mit klaren Erfolgen

Mit wesentlich weniger Mühe zog Stefanos Tsitsipas am Yarra River in die Runde der letzten 16 ein. Der Grieche wurde seiner Favoritenrolle gegen den Schweden Mikael Ymer gerecht und fertigte diesen in etwas mehr als 90 Minuten ab. Als nächste Hürde stellt sich ihm Matteo Berrettini in den Weg, der sich gegen Karen Chatschanow dreimal im Tiebreak durchsetzte. Der Italiener musste während den knapp 3 Stunden auch darum auf die Zähne beissen, weil ihm die Bauchmuskulatur sichtlich Probleme bereitet.

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Tsitsipas - Ymer: Kurz-Highlights
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Auch Andrej Rublew hielt sich souverän im Turnier. Der 23-Jährige, der wie Landsmann Medwedew beim ATP Cup ungeschlagen geblieben war, beendete in 3 Sätzen ein spezielles Turnier für Feliciano Lopez. Der 39-jährige spanische Oldie hatte in Melbourne seinen 75. Grand-Slam-Event in Folge gespielt – einsamer Rekord in der Tennisgeschichte. Derweil geht es für Rublew gegen den Norweger Casper Ruud (ATP 28) weiter.

SRF zwei, sportlive, 13.02.2021 06:50 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Bei anderen Spielern würde niemand Rücksicht nehmen und ihnen längere Ruhepausen geben. Aber der Serbe bekommt dieses Privileg. Nicht ok. Hat sich das wohl erkauft.
    1. Antwort von Koni Flütsch  (KOMANKO)
      @Gisler: leider wie (zu) oft von Ihnen, völliger Schwachsinn. Jede Nr. 1 hat und hatte dieses Privileg. Ergibt ja auch Sinn. Erst recht, wenn die Nr. 1 gleichzeitig Titelverteidiger ist.

      Berrettini sehr nervenstark und dies trotz leichter Angeschlagenheit. Die aktuell besten zwei Russen sind durch und „Rafa“ war eine Klasse für sich.

      Die Spannung steigt, auch bei den Frauen.