Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Nach Achterbahnfahrt Bencic kämpft sich eine Runde weiter

  • Belinda Bencic (WTA 49) schlägt die für Kasachstan spielende Russin Julia Putinzewa (WTA 39) in der 2. Runde der Australian Open mit 7:5, 4:6 und 6:2.
  • Bei der Ostschweizerin wechselten sich Licht und Schatten in regelmässiger Folge ab.
  • In der 3. Runde trifft Bencic auf die Weltnummer 8 Petra Kvitova aus Tschechien.

Die Zuschauer auf Court No. 20 bekamen ein Breakfestival allererster Güte geboten. Insgesamt wurden 13 Servicedurchbrüche erzielt. Kein Wunder also, dass die Partie ein Auf und Ab und für die Spielerinnen ein Wechselbad der Gefühle war:

  • Bencic schafft das 1. Break im 1. Satz und zieht auf 4:2 davon.
  • Putinzewa kontert, schafft den Ausgleich zum 4:4, das Break zum 5:4 und kann zum Satzgewinn aufschlagen.
  • Bencic holt sich 3 Games in Serie zum Gewinn des 1. Durchgangs.
  • Putinzewa holt sich die nächsten 4 Games und zieht im 2. Satz auf 4:0 davon.
  • Bencic gleicht zum 4:4 aus.
  • Nun ist die Reihe wieder an Putinzewa. Wieder 4 Games in Serie, Satzausgleich und 2:0-Führung im Entscheidungsdurchgang.
  • Wieder kontert Bencic, und wie: Sie gewinnt die folgenden 6 Games und holt sich den Sieg.

Zwei Stunden und 45 Minuten dauerte der Abnützungskampf, ehe Bencics Erfolg Tatsache wurde. Bei Putinzewa lagen danach die Nerven blank. Bei ihrem Abgang legte sie sich mit dem Publikum an und zeigte den Mittelfinger.

Video
Putinzewas stilloser Abgang – Stinkefinger am Ende inklusive
Aus Sport-Clip vom 16.01.2019.
abspielen

In der 3. Runde dürfte die Hürde für die 21-jährige Schweizerin ungleich höher werden: Es wartet mit Petra Kvitova die Weltnummer 8. Gegen die Tschechin liegt Bencic im Head-to-Head mit 0:2 im Hintertreffen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.01.2019, 04:30 Uhr.

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Andreas Hug  (AndiHug)
    Putinzewa war schon das ganze spiel durch sehr unsympatisch, da kommt ihr abgang genau richtig. ganz starke vorstellung von belinda.
  • Kommentar von Marianne Känzig  (Marianne Känzig)
    Das war der Zeigefinger, nicht der Mittelfinger. Sieht man ganz deutlich.
    1. Antwort von Luis Seitz  (Luigi02)
      Ja während sie mit der Hand herumwedelt, war es der Zeigefinger. Aber ganz am Schluss der Szene ist es ganz klar der Mittelfinger, es wurde ja sogar eingekreist, sodass man es sehr gut sieht. Schauen Sie bei den letzten 5 Sekunden mal ganz genau hin.
    2. Antwort von M. Keller  (MK)
      @Känzig - ab Sekunde 24 sieht man es eindeutig; es ist der 'mittlere Zeigfinger' :-)
  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Herr Martin, wer "so stark spielt wie Roger" hat auch mehr Aufmerksamkeit verdient! Stan hat "schlecht gespielt und Glück gehabt"! Belinda muss endlich ihren Aufschlag "durch bekommen" sonst ist Kvitova "Endstation"
    1. Antwort von Heinz Hugentobler  (hevrins)
      Bin einverstanden, auch logisch bezüglich Aufmerksamkeit. Zu BB: wenn sie sich etwas weniger enervieren würde bei Fehlschlägen, was im heutigen Spiel des Öftern geschah, wäre ihr Spiel auch besser, besonders beim eigenen Aufschlag. Diesbezüglich sollte sie daran arbeiten. Man muss sich auf das eigene Spiel konzentrieren und nicht jedes Mal lamentieren, was der Konzentration bekanntlich nur schadet. RF ist ja ein gutes Beispiel, wie man es tut.