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Federer über das Spielen mit der Verletzung
Aus Sport-Clip vom 30.01.2020.
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Nach dem Out gegen Djokovic Federer: «Es war ein Match zum Vergessen»

Die Niederlage gegen Novak Djokovic im Melbourne-Halbfinal kam für den «Maestro» nicht überraschend. Er war zu stark handicapiert.

Nach seinem 7:6, 6:4, 6:3-Erfolg im Halbfinal der Australian Open zollte Novak Djokovic seinem Gegner im Platzinterview Respekt: «Hut ab, dass er heute überhaupt gespielt hat. Roger war offensichtlich nicht bei 100 Prozent.»

In der Pressekonferenz nach dem Match sprach auch der unterlegene Roger Federer von Prozenten. Er habe sich vor dem Spiel eine 3-prozentige Chance auf den Sieg gegeben, führte der Baselbieter aus. «Der Empfang des Publikums war schön, die Verabschiedung auch. Aber dazwischen war es ein Match zum Vergessen.»

Sich durchgebissen – trotz Adduktoren-Problemen

Trotzdem versuchte Federer alles, um seine 3-prozentige Siegchance wahrzunehmen. «Doch wenn du feststellst, dass es nicht klappt, ist das schon hart», sagte der 38-Jährige, der seit dem Sandgren-Viertelfinal Probleme mit den Adduktoren hat.

Ich musste es wenigstens versuchen. Man weiss ja nie ...
Autor: Roger Federer

Das «Medical Timeout» nach dem verlorenen Startsatz war eine reine Vorsichtsmassnahme. Federer wollte sichergehen, dass sich das Adduktoren-Problem nicht verschlechtert habe. «Wenn es schlimmer geworden wäre», sagte Federer, «hätte ich das erste Mal in meiner Karriere aufgegeben.»

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Die Live-Highlights bei Federer - Djokovic
Aus Sport-Clip vom 30.01.2020.
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Federer hielt zwar durch, aber so richtig gefährden konnte er Djokovic nicht mehr. «Wir wissen alle, wie schwierig es gegen ihn ist», so der 20-fache Grand-Slam-Champion über seinen serbischen Bezwinger.

Positive Schlussbilanz – trotz allem

Gar vor dem Halbfinal Forfait zu erklären, war für Federer keine Option gewesen. Denn: «Ich musste es wenigstens versuchen. Man weiss ja nie ...» Er sei froh, dass er habe spielen können und nicht wie bei den ATP Finals 2014 (Endspiel gegen Djokovic) vor dem 1. Ball das Handtuch habe werfen müssen. «Das war das Schlimmste!»

Trotz des bitteren Melbourne-Outs zeigte sich der Schweizer mit dem Turnier «Down Under» zufrieden. «Berücksichtigt man, dass ich ohne Vorbereitungsturnier hierhin gekommen bin, ist es ein sehr, sehr gutes Resultat.»

Weiter geht es in Afrika

In den kommenden Tagen reist Federer nach Afrika (Namibia/Südafrika), wo er am Freitag, 7. Februar, in Kapstadt gegen Rafael Nadal den 6. Match for Africa («Match in Africa») für seine Foundation bestreitet.

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Federer: «Muss schauen, wann es auf den Flügen Platz hat»
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Sendebezug: SRF, zwei, sportlive, 30.1.20, 09:20 Uhr

22 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger  (Marlene Zelger)
    Armer Roger! Er musste als gesundheitlich Angeschlagener gegen den Monsterprotzen Djoko antreten. Ich ahnte Schlimmes, welches sich nun bewahrheitete. Gegen den Serben ist eben keine Kraut gewachsen. Aber Roger wird schon wieder mal ein tournier gewinnen. Er darf halt einfach nicht gegen Djoko spielen, oder, das Wunder geschieht und er schlägt ihn. Gute Besserung und viel Glück für die nächsten Matches.
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    1. Antwort von Silvana-Raina Fuchs  (vulpa)
      "Der Arme und das Biest". Sie haben offenbar zu viel Disney geschaut, Frau Zelger. Ich rate Ihnen in Zukunft auf Sportkommentare zu verzichten. Probieren Sie es mit Musikkonzerten, das liegt in Ihrem Metier. Danke.
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    2. Antwort von Patrik Müller  (P.Müller)
      @vulpa: Frau Zelger hat doch recht? Völlig realistisch ihre Einschätzung. Nur ein Federer in topform hat gegen NJ eine Chance. Und auch dann ist es immer eine enge Kiste.Die jungen wilden eliminieren Djokoic im voraus, sind im Endspoiel dann müde und der erfahrene Federer packt die Chance!
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser  (jeani)
    Herr Graf, ein "top fiter Roger" hätte das Spiel gegen Nole enger gestaltet, das ist sicher!
    Nur hat ihn seine Verletzung an seiner immer noch tollen Beweglichkeit und Schnelligkeit sehr stark beeinträchtigt!
    Ein Nole weiss diesen "Sieg sehr wohl und richtig einzuschätzen" im Gegensatz zu Ihnen!
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      Herr Heusser, in meinem Kommentar habe ich mich in keiner Art und Weise damit befasst, wie fit Roger Federer war oder was dies für einen Einfluss auf sein Spiel hatte oder wie Djokovic das Spiel eingeschätzt hat. Ich weiss daher nicht, was ich mit Ihrem Kommentar hier zu tun haben soll. Ich vermute deshalb, dass Sie versehentlich "Graf" geschrieben haben, denn oftmals haben Sie ja Mühe mit dem Schreiben von Namen. Und davon abgesehen: Wie viele "Nole" gibt es, und was wissen die anderen "Nole"?
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  • Kommentar von Emil Brand  ((Inkognito))
    Wie gesagt, es wird und war schwer. Der Mann ist 38, ich freue mich einfach, dass er allen "Rücktrittsforderungen" trotzt. Sehen wir weiter, was der Maestro noch erreichen kann. Halbfinale, da träumen noch viele davon.
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    1. Antwort von Josef Graf  (Josef Graf)
      In was für einem Traum kommt eine Niederlage mit 0:3 Sätzen vor?
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