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Legende: Video Federer: «Hatte etwas Glück am Schluss, aber vielleicht habe ich mir das erkämpft» abspielen. Laufzeit 02:43 Minuten.
Aus sportlive vom 04.06.2019.
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Nach Sieg im Schweizer Duell Federer: «Ich hätte auch frustriert sein können»

Der Baselbieter liess sich gegen Stan Wawrinka nicht von seinem Spielplan abbringen, auch wenn nicht alles optimal lief.

Ein gutes Gefühl während der Partie, ein steifer Rücken nach der Regenpause, zittrige Hände im letzten Aufschlagspiel und viele Emotionen beim Verlassen des Platzes – in etwa so lässt sich der Arbeitstag von Roger Federer in aller Kürze zusammenfassen.

Dem 37-Jährigen war im Interview direkt im Anschluss an die Partie gegen Stan Wawrinka die Erleichterung anzumerken. Und viel Vorfreude obendrein, kommt es im Halbfinal doch zum Knallerspiel gegen Rafael Nadal.

Steter Tropfen ... bringt das Break

In dieses wird Federer ausgeruht gehen. Der Baselbieter hat nun zwei Tage Pause. In diesen wird er sich auch überlegen, wie er seine Effizienz in Sachen Auswertung von Breakchancen steigern könnte. Gleich 18 Stück boten sich dem 20-fachen Major-Champion, nur 2 Mal konnte er zuschlagen.

«Ich hätte frustriert sein können in den ersten dreieinhalb Sätzen, ich hatte sehr viele Chancen», resümierte er. Er habe aber auch gemerkt, dass er die richtige Taktik gewählt habe. «Es war ganz anders als 2015, als ich nicht richtig in die Ballwechsel kam.» Federer spielte damit auf die klare Dreisatz-Niederlage gegen Wawrinka an, die er damals im Viertelfinal bezog.

Ich bin froh, habe ich auf Teufel komm raus gespielt.

«Ich bin froh, habe ich auf Teufel komm raus gespielt. Ich bin ans Netz gekommen. Am Schluss hatte ich etwas Glück, aber dieses habe ich mir vielleicht erkämpft», so Federer, der von der Stimmung auf Court Suzanne Lenglen beinahe überwältigt schien.

Insgesamt habe er seine Erwartungen mit dem Halbfinal-Einzug bereits übertroffen, sagte Federer an der Medienkonferenz im Anschluss an die Partie. Gegen einen kleinen Bonus hätte der «Maestro» aber bestimmt nichts einzuwenden.

Legende: Video Federer gewinnt das Schweizer Duell gegen Wawrinka abspielen. Laufzeit 03:47 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 04.06.2019.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14:00 Uhr, 04.06.2019

1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Froehlich  (Bruno Froehlich)
    "Das Glueck winkt dem Tuechtigen" und tuechtig waren beide. Doch Glueck hat nur eine Hand, in der andern ist das Pech versteckt. Sympathisch wie Roger den Erfolg sieht, so Stan grosse Achtung zollt. Egal wie es gegen Nadal ausgeht, der Entscheid, auf Sand wieder anzutreten, das bereitete allen Tennisfreunden Vergnuegen. Zwei Tage Pause, dann Roger kraeftig Daumen druecken. Wer weiss, vielleicht hilfts, wenn ich, umringt von Nadal Fans, an der Costa Blanca, vor der Glotze fiebere ; - )
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